Archiv der Kategorie 'Fotografie'

Nikon D4

Am 16. März wurde die Nikon D4 in geringer Stückzahl an die Nikon Pro Händler ausgeliefert. Freudig nahm ich den Anruf des Nikon Händlers entgegen, als er mir mitteilte das die Nikon D4 eingetroffen ist. In der ersten Charge legt Nikon eine Sony 16 GB XQD-Karte/Reader im Wert von 200 € bei. Wenn man bisher mit einer Nikon D700 fotografiert hat, fällt einem der Umstieg nicht allzu schwer. Dennoch erfordert die Anzahl der neuen Features, u.a. Full HD-Video, integrierte HDR-Funktion, Time-Lapse, geänderte Bedienelemente und ein umfangreicheres Menü, eine gewisse Eingewöhnungszeit.

Wichtig waren mir der auf erweiterte 16,2 Megapixel FX-Bildsensor (Nikon D700: 12,2 MP). Die extrem hohe ISO-Empfindlichkeit, die besonders bei schwierigigen Lichtverhältnissen hilft, sowie die hohe Serienbildfunktion von 11 Bilder/s.

Das die Nikon D4 mit einem versiegelten Magnesiumgehäuse bestens gegen widrige Wetterverhältnisse geschützt ist, versteht sich von selbst. Hinzu kommt ein sehr robuster Kevlar-Verschlussmechanismus der für 400.000 Auslösevorgänge ausgelegt sein soll. Ich bin gespannt, wie sich die Nikon D4 im Alltag und auf Reisen bewährt.

Kamera-Apps für das iPhone

Es gibt mittlerweile eine unüberschaubare Anzahl von Kamera-Apps für das iPhone. Nachdem ich einige Apps ausprobiert habe, sind Camera+ und ProCamera meine Favoriten.

Camera+ glänzt mit absoluten Alleinstellungsmerkmalen wie den voneinander unabhängigen Einstellmöglichkeiten für Fokussierung und Blendenöffnung und einer eigenen “Dunkelkammer” für das Entwickeln und Bearbeiten von Fotos. Die kanadische Fotografin Lisa Bettany, die in ihrem Blog immer wieder nützliche Tipps zu Fotografie-Themen veröffentlicht, hat alle in Camera+ verwendbaren Filter eigenhändig in Photoshop erstellt. Die Buttons und Menüs sind selbst für einen Laien leicht verständlich aufgebaut und erklären sich von selbst.

ProCamera bietet einen ähnlich hohen Funktionsumfang wie Camera+. Zur weiteren Bearbeitung muss das Bild wieder geladen werden und kann mit entsprechenden Filtern verschönert werden. Sehr gut gelöst sind die Geo-Tagging-Features von ProCamera. In einer übersichtlichen Darstellung werden hier nicht nur die kompletten EXIF-Daten des jeweiligen Fotos angezeigt, sondern auch der Ort der Aufnahme in einer eingeblendeten, voll interaktiven Karte. Es bleibt den persönlichen Präferenzen vorbehalten, ob man nun Camera+ oder ProCamera besser findet.

Die Foto-Apps CameraBag, Hipstamatic, Instagram oder PictureShow sind im Gegensatz zu Camera+ und ProCamera eher auf Retro-Effekte ausgelegt. Man sieht sich schnell an diesen Effekten satt, daher setze ich sie auch nur selten ein. Empfehlenswert ist AutoStitch zum Erstellen von Panoramas. Die Foto-App Slow Shutter Cam simuliert die Verwendung einer langen Belichtungszeit, dadurch kann man faszinierende Nachtaufnahmen zum Beispiel mit als Lichtstreifen dargestellten Straßenverkehr erzielen.

Schnee

Winter 2010. So viel Schnee gab es zuletzt im Winter 1978/79.

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