Der Schwarze Adler in Kraftshof


Wir besuchen das Restaurant Der Schwarze Adler im idyllischen Nürnberger Vorort Kraftshof. Bei hochsommerlichen Temperaturen finden wir ein schönes Plätzchen im schattigem Garten. Das kulinarische Konzept wendet sich von der klassischen Menü-Folge Vorspeise-Zwischengang-Hauptgang-Dessert ab. Stattdessen bietet die Karte eine Auswahl an verschiedenen Snacks/Vorspeisen in kalter und warmer Form an. Natürlich gibt es auch einige Hauptgerichte, wir bleiben aber heute bei den Snacks und Vorspeisen.



Zum Brot gibt es Kimchibutter, Kresseaufstrich und Olivenöl. Ein leichter Appetitanreger der unspektakulären Sorte.


Der erste Gang sind Langostino Krapfen mit Limonenmayo. Es schmeckt, erreicht aber allenfalls ein durchschnittliches kulinarisches Niveau.


Wesentlich besser schmeckt der zweite Gang, hausgemachte Trüffel Gnocchi mit geriebenen Sommertrüffel. Heiß und aromatisch intensiv.


Als dritten Gang gibt es Jakobsmuscheln mit Belugalinsen und Mango.


Ein Garnelen Popcorn, zubereitet mit Buttermilch und Sriracha, beschließt dieses kleine Mittagessen.


Fazit: Der Schwarze Adler bietet gehobene Mittelmeerküche in lockerer Atmosphäre.

Speisen: 6,5/10
Service: 7/10
Ambiente: 7,5/10


Der Schwarze Adler
Kraftshofer Hauptstr. 166
90427 Nürnberg


Bild des Monats August

Mainschleife bei Volkach

Restaurant Weinstock


Volkach ist ein romantischer Weinort an der Mainschleife mit einer verkehrsberuhigten Zone, üppigem Blumenschmuck und südländischem Flair. Nachdem wir mittags im Schwane 1404 gegessen haben, kommen wir abends wieder Zur Schwane zurück und besuchen dort das Restaurant Weinstock, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.


Das Restaurant mit 16 Sitzplätze befindet sich im ersten Stock im Hotelgebäude. Cornelia Fischer schwingt dort seit 2021 das Küchenzepter, Stationen zuvor waren u.a. das Restaurant Überfahrt und Schloss Schauenstein. Wir wählen aus der kleinen Karte das 5-Gang-Menü Fire & Sense. Cornelia Fischers Philosophie besteht darin jeden Gang vorzustellen. Das heißt ein kleiner Gang kommt vor dem eigentlichen Hauptgang. Sehr interessant, wie wir finden.


Die Küche grüßt mit einem vierteiligen Ensemble aus Tomateneis mit Tomatenmarmelade, Croissant mit Käse und Pastrami, Frankfurter Grüne Sauce, sowie ein Tartlet mit  Sauerrahm und Perlen aus eingelegten schwarzen Nüssen.



Gurke | Dill | Limette


Stubenkücken | Sauerampfer | Pfifferling


Rochenflügel | Apfel | bayerischer Reis


Duroc aus Thüringen | Artischocke | Paprika


Kirsche | Schokolade | Buttermilch


Petit fours


Fazit: Cornelia Fischer steht für eine interessante, abwechslungsreiche Gourmetküche mit intensiven Geschmacksnoten. Wenn es etwas zu bemängeln gäbe, dann der Einsatz von zu viel Gels und Schäume.

Speisen: 7/10
Service: 8/10
Ambiente: 7/10



Weinstock
Hauptstr. 12
97332 Volkach

Restaurant Schwane 1404


Beim Spaziergang durch die Volkacher Altstadt besuchen wir das Restaurant Schwane 1404, eine der ältesten erhaltenen Gaststuben in Franken. Das Restaurant gehört zum Romantikhotel Zur Schwane. Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen bevorzugen wir einen Platz im kühlen Innenhof. Da wir am Abend wieder zurückkommen, begnügen wir uns mit zwei Gängen. Zuerst gibt es eine kühle Maracuja-Schorle, dazu etwas Brot mit Butter, Schnittlauch und Meersalz.




Zuerst gibt es eine Suppe von der Brunnenkresse, verfeinert mit Schnittlauchöl. Die Suppe ist sämig, aromatisch, einfach wunderbar.


Der Wagyu-Burger belegt mit fränkischen Bergkäse, Tomate, Salat und Tomate überzeugt uns leider nicht. Die Herkunft des Wagyu habe ich nicht erfragt, aber geschmacklich fehlt die Saftigkeit, dass zu einem Burger dazu gehört.


Speisen: 6/10
Service: 7/10
Ambiente: 7/10



Schwane 1404
Hauptstr. 12
97332 Volkach

Bild des Monats Juli

etz, reloaded


Felix Schneiders Restaurant etz hatten wir zuletzt im September 2021 besucht. Im März 2022 bekam das Restaurant auf Anhieb zwei Sterne vom Restaurantführer Michelin. Nach einem Jahr temporär in der Bindergasse ist das etz mittlerweile an seinem endgültigen Standort in der Wiesentalstraße 40 im Viertel Kleinweidenmühle umgezogen. Der Eingang befindet sich nicht direkt an der Wiesentalstraße, sondern führt von einer Seitenstraße in einen Innenhof zum eigentlichen Eingang.



Die neuen Räumlichkeiten sind schick. Ein Blickfang ist der massive Pass, verkleidet mit Messing. Das Konzept ist das Gleiche geblieben, 26 Gäste können vor der offenen Showküche Platz nehmen und Felix Schneider und sein vierköpfiges Team beim zubereiten der Speisen beobachten. Je nach Jahreszeit gibt es ein 12 oder 16-gängiges Menü, das sieben Mal im Jahr wechselt. Wie es in der amerikanischen Spitzengastronomie längst zum Standard gehört, setzt auch Schneider auf ein Ticketsystem. Das heißt das Menü muss vorab bezahlt werden. Das Menü kostet 210 Euro, Wasser und Kaffee ist inklusive.


Die Küche grüßt mit einem Granite aus Chicorée und Fenchelgrün. Ein kühle, prickelnde Erfrischung zum Start. 7/10


Der erste Gang ist eine Zucchiniblüte, die von einer hauchdünnen Teigschicht umgeben ist, darüber Rosmarinstaub. Ein Dip hätte diesen Gang noch aufgewertet. 7,5/10


Wunderbar knackige Erbsen mit Pfifferlinge, verfeinert mit einer Emulsion aus Lavender und Liebstöckel. Es braucht nicht mehr als zwei Produkte. Grandios! 8,5/10


Ein Stück grüner Spargel liegt auf einer roten Sauce. Die Sauce besteht aus Tomaten, Saiblingsfond und mit Wallerschmalz. Das ist Purismus pur, und zeigt das ein Hauptdarsteller genügt um ein herausragendes Gericht zu kreieren. 8,5/10 


Das Blütenküchle aus Sauerteig kennen wir bereits von unserem letzten Besuch. Es unterscheidet sich aber dadurch das Felix Schneider zu Knoblauchöl, Anjo-Tabasco und Schafsjoghurt noch ein rohes Rinderherztatar unterhebt. Ein würziges und dennoch leichtes Geschmackserlebnis. Hervorragend. 7,9/10


Der Schinken von unterschiedlich gereiften Schinken vom Mangalica-Schwein ist hervorragend, ebenso das wunderbar krosse Sauerteigbrot. Dazu gibt es noch doppelt fermentierte Butter und Pickles vom weißen Rettich und Kürbis, Steckrübe, Radieschen und Salzpflaume. 8,5/10



Junger Rettich verschiedene Rettichgewächse & Rüben mit Buttermilch und Lorbeeröl. Selten hat mir Rettich so gut geschmeckt. Ganz großes Kino. 7,9/10


Der Salatkopf vom Lattuga-Salat, besteht aus dem Herz, den Strunk und den äußeren Blättern. Ein bisschen erinnert mich der Gang an die Salatvariation im Essibrätlein. Dieses dreiteilige Ensemble schmeckt abwechslungsreich und gut. 7,5/10


Das Spargeltrio besteht aus einem gegarten  und anschließend geflämmten Spargel, einem milchsauer fermentierten Spargel und einem rohen Spargel. Die tolle Sauce besteht aus reduziertem und mit Eigelb und Butter gebundenen Spargelfond. Ein weiteres Gericht das die Produktküche von Felix Schneider unterstreicht. 8/10


Weißkraut im eigenen Saft glasiert, mit schwarz fermentierter Zwiebelcreme, Kohl-Miso-Brühe und Sellerie-Crunch. Umami pur, hervorragend. 8/10


Der gereifte Rücken vom Stallhasen wird nur kurz angebraten und mit einer Einlegetomaten-Vinaigrette und jungen Knoblauch serviert. Die Vinaigrette ist vielleicht eine Spur zu dominant, ansonsten ein feiner Hauptgang. 7,5/10


Es folgt ein Kräutersalat mit einem Dressing aus Sauerampfersaft, süßer Meringue, Himbeeressig und etwas Kürbiskernöl. Ein Aromenreise durch den Kräutergarten. Sehr gut. 7,5/10


Das Dessert ist der Schwachpunkt an diesem Abend. Ein Soufflé muss fluffig leicht sein, ohne matschig zu sein. Davon ist dieses Schafmilch Soufflé mit Haskapbeeren leider weit entfernt. Das feine Milcheis mit Milchschaum (nicht im Bild) kann das nicht auch mehr herausreißen. Schade! 6/10


Petit fours gibt es auch noch, ein Holunder-Granite, Mieze Schindler Erdbeeren und frisch gebackene Krapfen. Ein versöhnlicher Abschluss. 7,5/10

Speisen: 7,9/10
Service: 8/10
Ambiente: 7,5/10



etz
Wiesental Str. 40
90419 Nürnberg

Cadolzburg und Keidenzeller Hof


Wir besuchen die Cadolzburg in der Nähe von Fürth. Wir sehen uns die Burg an und gehen anschließend in Loisl’s Eiscafé. Das hausgemachte Eis, insbesondere die ausgefallenen Sorten, schmeckt sehr gut.



Es ist mittlerweile unser 7. Besuch im Keidenzeller Hof bei Langenzenn, seitdem wir das Restaurant 2018 zum ersten Mal besucht haben. Das Restaurant besitzt seit 2015 einen Michelin-Stern und hat sich als hervorragende kulinarische Adresse im Raum Nürnberg-Fürth-Erlangen etabliert. In den Sommermonaten finden viele Hochzeiten statt und damit fällt auch der Gourmet-Lunch am Samstag aus. Am Abend gibt es ein 10-gängiges Menü für 150€.

Wir werden wie gewohnt von der Inhaberin Vera Grimmer freundlich begrüßt und an unserem Tisch geleitet. Das sommerliche Menü beginnt mit…


Saibling. Apfel.


Kräutersaitling. Saaten.


Gewürzbrot. Fränkischer Coppa. Radieschen. Mohn-Joghurt-Butter.


Grüner Spargel. Wildkräuter.


Pasta. Belper Knolle. Sauerkirsche.


Kabeljau. Kräuterdashi.


Artischocke. Kartoffel. Spinat.


Rind. Sechuan-Pfeffer. Zitrone.


Gurke. Rote Johannisbeere.


Sonnenblume. Kaffee. Himbeere.


Petit four.


Fazit: Das Essen war sehr gut, nur fehlte diesmal die Spannung. Drei Gänge kannten wir bereits aus dem Vorjahr. Ausgerechnet die beiden Desserts waren die spannendsten Gänge an diesem lauen Sommerabend. 

Speisen: 7/10
Service: 7,5/10
Ambiente: 7,5/10


Keidenzeller Hof
Fürther Str. 11
90579 Langenzenn

Sushibar Haru


Edamame
Blanchierte japanische Sojabohnen mit bretonischem Meersalz.


Ceviche a la haru
Oktopus, Tintenfisch, Dorade und Avokado mariniert mit Yuzu, Chili und Olivenöl.


Yuzo kosho hotate
Kurz gebratene Jakobsmuscheln mit Yuzu-Chili-Olivenöl.


Balfego Bluefin-Thunfisch 


Yaki Gyoza
Gebratene und gedämpfte Teigtaschen mit Huhn-Chinakohlfüllung und würziger Tunke.


Seishin Maki
Inside-Out Maki gefüllt mit weißem Spargeltempura, umhüllt mit Tataki vom Rinderfilet, Bärlauchcreme und Schnittlauch.


Speisen: 6,5/10
Service: 6,5/10
Ambiente: 7/10


Haru
Schnieglinger Str. 11
90419 Nürnberg

Johannisfriedhof Nürnberg

Bild des Monats Juni

Restaurant Steiereck


Direkt oberhalb der Meierei befindet sich das Restaurant Steirereck. Innerhalb kurzer Zeit schaffte es Heinz Reitbauer das Restaurant als kulinarische Institution in Wien und Österreich zu etablieren. Das Steirereck wurde erst kürzlich vom Magazin A La Carte und Restaurantführer Falstaff zum besten Restaurant (2 Michelin-Sterne) in Österreich ausgezeichnet. Der verglaste, teils verspiegelte Pavillon inmitten des Wiener Stadtparks dürfte unter der Kategorie Geschmacksache fallen, mir gefällt es. Das Publikum im Steirereck ist gemischt, hier treffen sich Einheimische, Geschäftsleute und Foodies. Eine zwanglose gemütliche Atmosphäre, die mich anspricht. Die Küchenarmada von 30 Köchen und Köchinnen bereitet die Speisen zu.


Die Speisekarte bietet mittags neben einem 6- oder 7-Gang Menü noch ein 4- oder 5-Gang Lunch-Menü, außerdem die Möglichkeit à la carte zu speisen. Ich wähle das große Menü und starte mit einem Gelben Muskateller zum Aperitif.

Die Küche grüßt mit Urkarotte mit Johannisbeeren gekocht, Kieferzapfen und Kalamansi.
Tart mit Räucheraal, Fenchelpollen und Yacón Wurzel.
Macaron von der roten Rübe, Wildschweinkopf und Obstcréme. 8/10


Danach folgt mit einer Soljanka Suppe ein weiterer Gruß aus der Küche. Soljanka gibt es in drei verschiedenen Varianten – mit Fisch, Fleisch oder Pilzen. Der Ursprung stammt aus der osteuropäischen Küche. Reitbauers Version ist leicht und hat dennoch ein intensives Aroma. 8,5/10


Andreas Djordjevic aka Brot-Andi kommt mit seinem Brotwagen an meinem Tisch. Die Auswahl ist riesig und übertrifft teilweise die besten französischen Restaurants. Ich begnüge mich mit der österreichischen Spezialität Blunznbrot (hausgemachtes Blutwurst-Brot) mit leinengepresster Bio-Rohmilchbutter. 


ALPSAIBLING
Alpsaibling mit Heidelbeer, Birke & Walnussblatt  8/10

• Kurz gebeizter Alpsaibling
• Mandel-Heidelbeer Créme
• Knusprige Alpsaiblings Haut
• Sauerklee


CAVIAR & LINSEN
Caviar & Linsen mit Banane & Speck. 9/10

• Gekochte Beluga Linsen mit Muskatblüte & Pinienrosmarin
• Osietra Gold Caviar
• Pilzcréme mit Baby Banane
• Karamellisierte Pistazien
• Schnittlauch Blüten
• Auszug vom luftgetrocknetem Schinken mit Bananen Essig & Schnittlauch Öl
• Neusetzer Rückenspeck
• Getrocknete Weißfische


HECHT
Hecht mit Einkorn, Albina Rübe & Rhabarber. 9/10 

• Sanft gegarter Attersee Hecht
• Gekochter Einkorn mit Little Buddha Physalis, Rhabarber & Albina Rübe
• Knuspriger Einkorn
• In Ananassalbei Verjus eingelegter Rhabarber
• Auf Steinsalz gebackene Albina Rübe
• Krauthäuptl Salat Créme
• Mit Physalis & Holunderblüte marinierter junger Blattspinat
• Weißwein Buttersaft
• Dillöl


SCHWEINS SCHLEPP 
Schweins Schlepp mit Mangold, Perilla & Johannisbeeren. 7,9/10

• Confierter, ausgelöster & knusprig gebratener Schweins Schlepp
• Kohlsprossen Créme
• Warm marinierter Mangold & Blattkohl
• In Verjus eingelegte schwarze Johannisbeeren
• Knusprig gebackener Perilla
• Schweinssaft mit Perilla Öl



WACHTEL
Wachtel mit Rhabarber, Zitronenmelisse & Pimpernelle. 8/10

• Am Knochen gebratene Wachtel
• Brennnessel Créme
• Zitronenmelisse & Brennnessel Chips
• Mit Holunderblüte & Limette eingelegter Rhabarber
• Zitronenmelisse-Brennnessel Spinat mit Rhabarber & Zimmerknoblauch
• Pimpernelle-Rhabarber Bearnaise
• Wachtel Jus

• Wachtel Eidotter Tascherl
• Geröstete Wachtel Consommé mit Morcheln
• Pimpernelle Öl


Auch wenn die Käseauswahl verführerisch aussieht, ich lasse sie aus.


MANDARINE & CALAMANSI
Mandarine & Calamansi mit Kerbelwurzel & Bitterorangenblüte. 8,5/10

• Knuspriges, gefülltes Engelshaar
• Cremige, mit Zimtblüte & Nelke eingelegte Kerbelwurzel
• Mandelkrokant
• Mandarinen-Orangenblüten Sorbet
• Orangenkuchen mit Aranzini & Kalamansi Glasur
• Calamansi-Mandarinen Kompott mit Bitterorangenblüte, Sternanis & Vanille
• Pericon Öl


JAVA KAFFEE
Java Kaffee Sud mit gelben Datteln, Zwetschgen & Zimtblüten. 7,5/10

• Fein gemahlener, gebackener Java Kaffee, Bitterschokolade, JavaKaffee Crème
• Gelbes Dattel-Zwetschgen Sorbet mit frischen gelben Datteln (nicht im Bild)
• Karamellisierter Zwetschgenbrand
• Milchschaum mit Zimtblüten


PETIT FOURS
Espressosorbet mit weißer Schokolade überzogen. 7,5/10
Apfelstrudel mit Frühlingskräuter. 8/10
Mozartkugel mit Nougat gefüllt. 7,9/10
Sachertorte mit Schlagobers. 7,5/10


Fazit: Das Steirereck ist ein kulinarische Highlight, das ich jedem Wien-Reisenden empfehlen kann. Reitbauer kreiert präzise spannende Geschmackskombinationen, ohne verkopft zu sein. Die Basis bilden außergewöhnliche Produkte mit lokalem Bezug, welche zu kreativen und wohlschmeckenden Gerichten verarbeitet werden.

Speisen: 8,5/10
Service: 9/10
Ambiente: 9/10


Restaurant Steirereck
Am Heumarkt 2A
1030 Wien
Österreich

Amador


Es ist mein erster Besuch im Restaurant Amador in Wien. Juan Amador hatte bereits seine Restaurants in Langen und Mannheim zu drei Michelin-Sterne geführt. 2016 ist er nach Wien umgezogen und wurde bisher als einziges Restaurant in Österreich mit drei Michelin-Sterne ausgezeichnet. Als Juan Amador 2019 die Auszeichnung erhalten hat, war Kopfschütteln in der österreichischen Presse noch die vornehmste Unmutsbekundung. Ausgerechnet ein Deutscher erhält drei Sterne, und kein Österreicher. Das sagt viel aus über das mangelnde Selbstbewusstsein in der österreichischen Spitzengastronomie, wo es an Innovationen und Weltoffenheit fehlt.


Das Restaurant liegt außerhalb der Innenstadt auf dem Grundstück eines Weinguts. Der Speisesaal befindet sich in einem länglichen Backsteingewölbe, einem umgebauten ehemaligen Weinkeller. Rot und Weiß dominiert das Interieur. Die Tische sind groß und haben reichlich Abstand zum Nachbartisch. Zwischen den einzelnen Gängen kann man auch mal eine Pause machen und es sich auf der Sitzgruppe im Vorgarten bequem machen. Juan Amador orientiert sich an der klassischen Küche Kataloniens, Frankreichs und des Baskenlandes.



Es gibt zwei getrennte Küchen, eine wo die Snacks und Petit fours zubereitet werden, und die Hauptküche, wo Juan Amador am Pass steht. Das Menü kostet 295 Euro und besteht aus mehreren kleinen und größeren Gängen, die Weinbegleitung 165 Euro. Die einzelnen Gerichte zeigen Amadors Vorliebe für die mediterrane Küche.

Das Menü startet mit einer Auswahl an TAPAS & SNACKS in vier Gängen.

Tafelspitz | Apfelkren | Beeftea  9/10


Waldspaziergang  10/10
Gänseleber von Eduardo Sousa | Jalapeño | Mais  9,5/10
Tortilla | Chorizo | Wachtelei  9,5/10

Balfegó Thunfisch | Wasabi | Weiße Bohne  9/10


Spargel | Erdäpfel | Sauce Béarnaise | Reisbällchen  8/10


BROT & BUTTER
Brot von Julius Brantner | München
Butter von Jean-Yves Bordier | Saint-Malo
Olivenöl von Castillo de Canena | Jaén



MOMENTAUFNAHME

Die geeiste Beurre Blanc ist eines der Signature Dishes von Juan Amador und wird neben Miral Taube als Option zum Menü angeboten. Die Beurre Blanc wird in einer luftig aufgeschäumten Haselnussmilch, mit Gillardeau-Austern und N25 Kaviar angerichtet. Hier gefällt mir besonders der Kontrast zwischen süßlich-säuerlichem Buttereis und jodig-nussigem Kaviar. Ganz großes Kino, alleine dafür hat sich die lange Anreise gelohnt.


BEURRE BLANC
Beurre Blanc | Kaviar | Auster  10/10


KAISERGRANAT 
Tartlette Tatar von Kaisergranat mit Erbsen, Rhabarber  8,5/10
Lagrimas | Kalbsherz | Rhabarber  9/10



ST. PIERRE 
Muscheln | Tomate | Sauce Bourride  8,5/10


BRETONISCHER STEINBUTT
Krautfleckerl | Speck | Kümmel  8,9/10


BEIRIEDSCHNITTE VOM WAGYU RIND 
„Maultasche“ | Spitzmorchel | Grünspargel  8,5/10


CHIRIBOGA BLUE
Vogelkirsche | Kürbiskerne | Kernöl  8/10


WALDERDBEEREN  
Mandel | Kasu | Reis  8,5/10


PEQUEÑAS LOCURAS
Sonnenblume | Passionsfrucht | Schokolade  9/10
Cuba Libre  9/10
Matcha | Kalamansi | Ivoire  8/10
Joghurt | Brombeere | Baiser  8,9/10
Hommage an Hermann Nitsch (Praline aus Blutwurst)  8/10


Zum Abschluss das Happy End, ein Popcorn-Eis mit Salzkaramell, Popcorn und Popcorn-Chip. Hervorragend.  9,5/10.


Fazit: Juan Amador setzt auf Bewährtes, die Kreationen setzen den Fokus auf Optik und klassische Geschmacksbilder. Wenn es etwas zu bemängeln gäbe, dass die Regionalität zu kurz kommt. Das Amador könnte auch in New York, London oder Paris zu Hause sein. Ist das jetzt hervorragend oder beliebig? 

Speisen: 8,9/10
Service: 9,5/10
Ambiente: 8,5/10



Amador
Grinzingerstrasse 86
1190 Wien
Österreich

Shiki in Wien


Musik und Gastronomie? Diese ungewöhnliche Kombination trifft auf Joji Hattori zu, Inhaber des japanischen Restaurants SHIKI. Hattori ist ein international erfolgreicher Dirigent und Geiger, der nach seiner Rückkehr nach Wien ein eigenes Restaurant eröffnete. Das SHIKI ist kein traditionelles Sushi-Restaurant, sondern offeriert eine moderne Version der traditionellen japanischen Haute Cuisine mit europäischen Einflüssen. Laut diverser Restaurantführer ist das SHIKI das beste japanische Restaurant in Österreich, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.



EDAMAME
Japanische grüne Bohnen


Hausgemachte Erdbeerlimonade


CARPACCIO VOM WAGYU-RIND SHIKI-STYLE
Auf Sesamcreme mit frischem Basilikum


CONTEMPORARY SUSHI SHIKI-STYLE


SUKIYAKI-DONBURI
In Soja-Mirin gegartes, dünngeschnittenes Rib Eye vom heimischen Bio-Weiderind mit Tofu, Shiitakepilz, Lauch, Pak Choi und pochiertem Bio-Onsen-Ei, serviert auf einem Reisbett.


BOSKOP-APFELSTREUSEL
Grüner Shiso, Wasabi-Schaum, karamelisiertem Strudelteig, Apfelsorbet.


Fazit: Die Speisen sind hübsch für das Auge angerichtet und können auch geschmacklich überzeugen. Die Produktqualität ist hoch, wenn auch bei weitem nicht auf dem Niveau der besten japanischen Restaurants in London oder Paris. 

Speisen: 7,5/10
Service: 8/10
Ambiente: 8,5/10



Shiki
Krugerstr. 3
1010 Wien
Österreich

Impressionen aus Wien

Umar Fisch Bar


Unterhalb des Karlsplatz liegt Wiens größte Untergrundpassage, welche den Zugang zur U1 und U4 ermöglicht. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Naschmarkt. Eigentlich bin ich nur wegen einer kulinarischen Perle hier. Inhaber Erkan Umar, der auch einen traditionsreichen Fischhandel betreibt, betreibt dort die vom Michelin und Gault-Millau empfohlene Uma Fisch Bar. Sein Koch Stefan Doubek, langjähriger Souschef bei Konstantin Filippou, bereitet die Fischgerichte ohne Schnickschnack sehr puristisch zu. 


Das 11-Gang-Menü ist mir mittags zu viel, denn ich habe am Abend noch ein größeres Menü vor mir. Ich begnüge ich mich mit vier Gängen à la carte.
 

Ora King Lachs, Forellenkaviar, Kapern, Tamarinde.


Imperial Kaviar, Belgische Waffel, Creme Frâiche.


Calamari, Sriracha, Fingerlime


Jakobsmuschel, Zwiebel, Shiitake, Trüffel, Langostino, Nori, Sansho


Speisen: 7/10
Service: 6,5/10 
Ambiente: 6,5/10


Uma Fisch Bar
Naschmarkt Stand 76-79
1060 Wien
Österreich

Die Blaue Nacht

The Elephants of Mars


The Elephants of Mars ist Joe Satrianis 19. Studioalbum und experimenteller und sperriger als alle sei e vorherigen Alben. Begleitet wurde Satriani von Bryan Beller am Bass, Kenny Aronoff am Schlagzeug und Ray Thistlethwayte an den Keyboards. Produziert wurde die 14 Songs von Eric Caudieux, der auch noch die Keyboards beisteuerte. Das Album groovt ohne Ende, dass es eine Wonne ist. Fusions-lastige Songs wechseln sich mit ruhigeren Songs ab. Herausragende Songs sind der Titelsong, Sailing the Seas of Ganymede, Dance of Spores und Through a Mother’s Day Darkly. Das Album ist fett produziert, leidet aber die Durchhörbarkeit leidet unter der zu starken Kompression.

  1. Sahara
  2. The Elephants of Mars
  3. Faceless
  4. Blue Foot Groovy
  5. Tension and Release
  6. Sailing the Seas of Ganymede
  7. Doors of Perception
  8. E 104th St NYC 1973
  9. Pumpin‘
  10. Dance of the Spores
  11. Night Scene
  12. Through a Mother’s Day Darkly
  13. 22 Memory Lane
  14. Desolation

Musik: 9/10
Sound: 6,5/10

Bild des Monats Mai

Easter Eggs

Japanese Kappo Cuisine


Speisen: 7/10
Service: 7/10
Ambiente: 7/10


Kakehashi
Johannisstraße 108
90419 Nürnberg

Impressionen aus Regensburg

Bild des Monats April

Roter Hahn


Nachdem wir in Regensburg bereits mehrmals das 1-Stern-Restaurant Storstad besucht haben, sind wir heute im Restaurant Roter Hahn, das ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Maximilian Schmidt hat das Restaurant im elterlichen Betrieb übernommen und seine Kulinarik ist von der französischen, asiatischen und skandinavischen Küche inspiriert. Mit erst 27 Jahren hat Schmidt schon Station in einigen der besten Restaurants der Welt gemacht. In St. Moritz im Talvo bei Martin Dalsass, im Restaurant Ikarus in Salzburg, im Restaurant Frantzén in Stockholm, außerdem machte er ein Praktikum in Singapurs Drei-Sterne-Restaurant Odette.


Der Speisesaal auf zwei Etagen ist elegant und zugleich gemütlich. Abends hat man die Wahl zwischen einem 5- oder 8-Gang-Menü.


SNACKS
Macaron, Karotte, Ziegenfrischkäse, Togarashi
Gunkan, Nori Alge, Brioche, Steckrübe, Sellerie, Apfel
Tartlet, Zwiebel, Pfifferling, Preiselbeere, Kohlrabi
Custard, Schweinebauch, Erbse, Kombu Alge, Fenchel
Nori Taco, Rinderfilet, Aal, Meerrettich


Hausgemachtes Hefeteigbrot mit aufgeschlagener Butter und Champagneressig mit Honig.


ZWIEBEL
Geräuchterte Roscoff-Zwiebeltatar, Perlzwiebel in schwarzer Johannisbeere gepickelt, Zwiebel Kombucha mit dreijähriger Shoyu und Pilzessenz, Blütenpollenöl.


JAKOBSMUSCHEL
Jakobsmuschel aus der Bretagne, XO Gewürzpaste, Artischocke à la Barigoule, Yuzu Kosho Beurre Blanc.


SKREI 
Skrei sanft pochiert, fermentierter Pilztee, geräucherte Chlorophyll-Butter, Topinambur Misopüree.


RINDERFILET 
Rinderfilet, Sauce Vierge, Grüner Spargel, Foie Gras, Morchel „au farci“.


TRAUBE
Traubenvariationen als Sorbet, Schaum und eingelegt, Ayran Panna cotta, Haselnusscrumble.


PETIT FOUR
Pflaumengelee mit Vanillezucker
Macaron mit Yuzu
Canelé mit Rum und Vanille
Praline mit Schokoladenganache


Speisen: 7,5/10
Service: 8/10
Ambiente: 7,9/10


Roter Hahn
Rote-Hahnen-Gasse 10
93047 Regensburg

Restaurant Veles


Im Restaurantführer MICHELIN 2022 wurden 31 neue Restaurants mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, darunter das Restaurant Veles im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Chefkoch und Inhaber Vadim Karasev war vier Jahre an der Seite von Andreas Aumer und Felix Schneider (heute Chef im Restaurant etz) im Restaurant Aumer’s La Vie, anschließend weitere vier Jahre als Küchenchef im Restaurant Einzimmer Küche Bar. Das Veles eröffnete im Oktober 2020, allerdings nur für drei Tage, dann kam der Corona-Lockdown. Erst seit Juni 2021 hat das Gourmet-Restaurant wieder dauerhaft geöffnet. Zu seinem kleinen Team gehört unter anderem Samira Röhl in der Küche und Alexander Sahns im Service.



Das Restaurant mit offener Küche ist schick eingerichtet. Viel dunkles Holz und verputzte Wände sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Einen Minuspunkt gibt es für die Holzstühle und Holzbänke, welche das Sitzfleisch im Laufe des Abends arg fordern. Angeboten wird ein 5-, 6- und 7-Gang Menü, ein vegetarisches oder veganes Menü ist ebenfalls möglich. Wir entscheiden uns für das volle Programm.


Es gibt drei leckere Grüße aus der Küche, unter anderem eine gegarte Kartoffel und Beef Tatar. 7/10


Sauerteigbrot mit Lauchbutter.


Kohlrabipüree, in Holunder geschmorter Kohlrabi, darüber noch eine Scheibe aus leicht fermentierten Kohlrabi, Holunder-Kombucha mit Kaffeeöl. 7/10


Als Fischgang gibt es einen kurz gebeizten Saibling, dazu geräucherter Saiblingskaviar im Birnen-Meerrettich-Sud. Das erste Highlight an diesem Abend. 7,5/10


Sellerie in verschiedenen Variationen, als buttrige weiße Creme, karamellisiertes Tatar, Selleriegelee und Eigelbcreme im Verjus-Sud. Ein zurückhaltender Gang, dennoch ein vielschichtiges Vergnügen. 7/10


Iberico Pluma, glasiert in Sojasauce, dazu Fenchel und Ingwer. Der Apfelsud wurde mit Sternanis verfeinert, vielleicht eine Spur zu dominant. Das Fleisch ist von Textur und Aroma sehr gut. 7,5/10


Schulterscherzel, sous-vide gegart und gegrillt auf Parmesamschaum, Mitspieler sind Blumenkohl in zwei Texturen und Liebstöckel. Das Rind ist auf dem Punkt gegart, fein mürbe und saftig. Ein wunderbarer Hauptgang. 7,5/10


Kartoffeleis auf süß abgeschmeckten Kartoffelstampf, umspielt von einem Erdbeersud mit Aquavit und Leinsamen. 6,5/10


Eis vom Johannisholz, Kakaobutter, Johannisbeerengelee und einem Crumble aus getrockneter Johannisbeere. 6,5/10


Petit fours 7/10


Fazit: Vadim Karasev macht da weiter, wo er zuletzt im Einzimmer Küche Bar die Küche geführt hat. Die Gerichte sind feiner geworden und konzentrieren sich auf ein Hauptprodukt. Der Verzicht auf teure Produkte und sich stattdessen mit einfacheren Zutaten kreativ auseinanderzusetzen, kennen wir bereits vom Restaurant Essigbrätlein. Wir finden das sehr positiv und das Restaurant Veles überzeugt mit seiner puristisch angehauchten Kulinarik. Das Restaurant Veles ist jedenfalls eine Bereicherung für Nürnbergs gehobene Restaurantszene und hebt sich wohlwollend von der Sternekonkurrenz in Nürnberg ab.

Speisen: 7/10
Service: 8/10
Ambiente: 7,5/10



Veles
Kernstr. 29
90429 Nürnberg

Neues Museum Nürnberg

Sushi im KOKORO

Green Ginger Ice Tea
Frischer Ingwer und grüner Tee. 

Limetten Calpico 
Calpico, Limette, Soda.


Gyoza
Gebratene Teigtaschen mit Hühnerfleisch und Gemüsefüllung.


Ki
Fruchtige Mangostreifen mit Garnelen, Minze und Koriander.


Ebisu
Panierte Riesengarnele, Salat und Avocado und Tonkotsu Sauce.


Speisen: 6,5/10
Service: 6/10
Ambiente: 6,5/10


KOKORO
Luitpoldstr. 3
90402 Nürnberg

Münchner Impressionen

Nikon Z9


Nikons erste spiegellose Vollformatkameras Z6 und Z7 wurden im August 2018 vorgestellt, aber sie waren gegenüber den Modellen Sony nicht konkurrenzfähig, was auch daran lag das Sony einige Jahre Entwicklungsvorsprung hatte. Die Nachfolgemodelle Z6 II und Z7 ll schafften den Anschluss, aber der Autofokus ist immer noch nicht auf dem Stand von Sony oder Canon.

Erst Nikons spiegelloses Flaggschiff Z9, vorgestellt im Herbst 2021, ist auf dem Stand der Technik und übertrifft in manchen Punkten sogar Sonys Flaggschiff A1. Die Nikon D6 ist meine Kamera, wenn Speed und nochmals Speed gefragt ist. In dieser Hinsicht übertrifft die Z9 die Nikon D6 um Längen. Das war auch der Grund, warum ich erst jetzt auf ein spiegelloses Kamerasystem umgestiegen bin. Äußerlich unterscheidet sich die Z9 nicht viel von der D6, sie ist ein bisschen kompakter und leichter geworden. Die Anordnung der Knöpfe und Schalter ist fast identisch. Augenfälligster Unterschied ist das 4-Achsen neig- und schwenkbare 3.2“ große Touch-Display und der Real-Live-EVF. Über weitere technische Daten muss ich nicht viel sagen, die findet man auf diversen Fotoseiten.


Wie schlägt sich nun die Z9 unter Live-Bedingungen? Getestet habe ich die Z9 mit einem Z 24-70 und Z 70-200 mm Objektiv. Der Autofokus ist unglaublich treffsicher, egal unter welchen Bedingungen. Der Augenautofokus sitzt nahezu bei jedem Motiv, egal ob bei Personen, Tiere oder sich schnell bewegenden Motive. Die Serienbildgeschwindigkeit ist enorm, entweder 20 RAWs oder 120 JPEGs (11 MB) pro Sekunde. Was das Bildrauschen betrifft, nimmt das Bildrauschen ab ISO 6400 stark zu. Darum ist es vorteilhaft nur lichtstarke Objektive zu verwenden.

Fazit: Die Nikon Z9 ist ein hervorragendes Arbeitswerkzeug und das hat seinen Preis, knapp 6000€ kostet die Kamera. Um die überragende Serienbildgeschwindigkeit von 120fps JPEGs ausnützen zu können, benötigt man aber entsprechend schnelle CFexpress-Karten, wie zum Beispiel eine ProGrade Cobalt.

Bild des Monats März




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