Einzimmer Küche Bar

Es ist unser erster Besuch in dem Restaurant Einzimmer Küche Bar in Nürnbergs Altstadt. Der Speiseraum ist zwar klein, aber geschmackvoll eingerichtet. Die Karte ist sehr übersichtlich. Es stehen nur vier Gerichte zur Auswahl. Die überaus faire Preisgestaltung ist für die Nürnberger Gastronomie geradezu sensationell.

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Zu einem fruchtigen Quitte-Aperitif bestellen wir eine Vorspeise, ein Hauptgang und ein Dessert.

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Als Vorspeise gibt es Polenta mit Spitzkohl. Reduziert auf die Grundprodukte ist das schon mal ein feiner Auftakt (6,5/10)

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Entrecôte mit Dreierlei vom Blumenkohl und einer Hagebutte-Sauce. Das Fleisch ist auf dem Punkt gebraten, hat einen guten buttrigen Geschmack. Aber das ist schon fast zu viel Fleisch auf dem Teller (7/10).

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Zuletzt noch ein Dessert von Anis-Eis mit Karotte und Crumble. Ein guter Abschluss (6,5/10). Ein Hinweis an den Service. Man sollte den Gast nie fragen, wenn er den Mund noch voll hat und etwas mehr Aufmerksamkeit wäre wünschenswert.

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Fazit: Feine kreative Küche mit einem hervorragenden Preis-Leistung-Verhältnis.

Speisen: 6,5/10
Ambiente: 7,5/10
Service: 6/10

Einzimmer Küche Bar
Schustergasse 10
90403 Nürnberg

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Restaurant Der Schwarze Adler

Wir besuchen das Restaurant Der Schwarze Adler in Kraftshof, Nürnberg. Direkt neben der Kirche St. Georg befindet sich im historischen Gemäuer das Restaurant. Da es unser erster Besuch ist, sind wir gespannt was uns hier erwartet.

 

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Das Ambiente in der Weinstube ist gemütlich, rustikal. Der große Speisesaal ist moderner eingerichtet, ohne die Historie zu vergessen.

Zu einem Aperitif bestellen wir das viergängige Menü, dass man individuell aus der Tageskarte zusammenstellen kann.

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Schaumsüppchen & geschmortes von der Topinambur | Schwarzer Trüffel

Herbstsalat | Honig | Rinderschinken | Brotöl

Zweierlei vom geschmorten Rind | Kürbis | Cabernet Jus

Apfel | Vanille | karamellisierter Sauerrahm

 

Das Amuse Bouche aus geschmorte Radieschen mit Kresse ist zu kalt, als schmeckt als wurde es gerade dem Kühlschrank entnommen. Dadurch entfalten sich keinerlei Geschmacksnoten (5/10).

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Der Salat ist schon viel besser. Eine feinwürzige Vinaigrette, wenn auch eine Spur zu süß (6,5).

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Das Schaumsüppchen schmeckt uns sehr gut. Prima Konsistenz und harmoniert gut mit dem Topinambur (7,5).

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Das Rind ist butterzart. Die Konsistenz ist trotzdem etwas zu zart. Das Cabernet Jus hat ein fruchtiges Aroma (7/10).

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Vom Dessert sind wir enttäuscht. Geschmacklich gibt es nicht viel zu kritisieren, aber das ist zu banal und etwas mehr Einfallsreichtum wäre hier durchaus angebracht gewesen (6/10).

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Zum Schluss gibt es noch Petit Fours.

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Fazit: Gute gehobene regionale Küche mit Luft nach oben. Der Service ist sehr zuvorkommend und aufmerksam.

Speisen: 6,5/10
Service: 8/10
Ambiente: 8/10

Der Schwarze Adler
Kraftshofer Hauptstraße 166
90427 Nürnberg

Fotografieren mit dem Smartphone

Kein Smartphone kann eine gute Kamera ersetzen. Mittlerweile gibt es einige Apps, welche das manuelle fotografieren im RAW-Format ermöglichen. Besonders bei schlechten Lichtbedingungen ist das RAW-Format bei einem Smartphone hilfreich. Lichter- und Schatten-Korrekturen sind bis zu einem gewissen Bereich möglich. Beste Erfahrungen habe ich mit Camera+, ProCamera und Halide gemacht. Alle drei Apps bieten einen erweiterten Funktionsumfang der Standard-Foto-App in einem Smartphone.

Bild des Monats Januar

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Fachwerk in Forchheim

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Merry Xmas 2017

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Sosein, die zweite

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Wir sind zu Gast im 1-Sterne-Restaurant Sosein in Heroldsberg. Die Einrichtung in dem altem Fachwerkhaus ist sehr gemütlich. Das in der vorweihnachtlichen Zeit nur ein zweiter Tisch besetzt ist, überrascht uns. Die Speiseauswahl wird dem Gast leicht gemacht, denn es gibt nur ein Abendmenü aus sieben Gängen. Vier- bis fünfmal im Jahr wechselt das Menü.

Unser heutiges Menü nennt sich vollreif & vergehen.

 

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Der „Prolog“ oder fünf Snacks beginnt mit einem Blattspinat, Johannisbeere und Pilze (nicht im Bild). Ein hervorragender Einstieg (8/10).

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Eine originelle Interpretation des Waldorf-Salat steht auf dem Tisch. Bauchfett vom Schwein mit Apfel und Walnuss. Der milde, leicht salzige Geschmack des Fett harmoniert wunderbar mit dem fruchtigen Apfel. (8/10).

Die Fränkische Schlachtschüssel ist nicht was allgemein darunter versteht. Die Kartoffelsorte Bamberger Hörnchen liegt in einem Sud aus fermentierten Rotkohlsaft. Darüber liegt gehobelte Wollschwein-Leber. Hervorragend (8/10).

 

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Danach gibt es das hausgemachte Sauerteigbrot (65-stündige Teigführung) dazu eine zwölf Wochen gereifte Butter. So ein gutes Brot habe ich selten gegessen (9/10).

 

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Der erste von 7 Hauptgängen ist roher Fisch. Lachsforelle mit fränkischen Karpfen. Dazu Rettich, Dahlienknolle und Salzkoji (7,5/10).

Der nächste Gang ist ebenfalls roh, Enten-Carpaccio mit Pflaume. Dieser Gang trifft leider nicht meinen Geschmack (6/10).

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Der Grünkohl, roh, gekocht und frittiert, ist puristische Produktküche. Hervorragend (8/10).

 

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Es folgt Stör mit Dashi und Rauchöl. Die Konsistenz des Stör ist hervorragend und das Dashi verströmt ein nussiges Aroma. Ebenfalls ein sehr guter Gang (7/10).

 

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Das Wild bzw. Hase mit Miso kann dagegen nicht überzeugen. Die Textur des Hasen ist sehr gut, aber es fehlt der Gegenpol. Ein kleiner Gemüsetupfer hätte das Gericht aufgewertet. So schmeckt es eintönig (6/10).

 

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Das erste Dessert ist Feigenblatteis und rohe Topimambur. Geschmacklich geht es in die Richtung Kokos. Feine Geschmacksnoten ergeben ein stimmiges Gesamtbild (7,5/10)

 

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Das zweite Dessert nennt sich Aronia. Die Beerenfrucht wird zusammen mit Eis serviert. Ein fruchtiges Dessert aus harmonisch abgerundete Zutaten (8/10).

Gegenüber meinem Erstbesuch vor zwei Jahren hat sich die Küche von Felix Schneider kontinuierlich weiterentwickelt. Abgesehen von den zwei durchschnittlichen Fleisch-Gängen eine überaus ansprechende Küche. Das Restaurant Sosein steht heute für eine vielfältige, regionale und innovative Naturküche.

Speisen: 7,5/10
Service: 8/10
Ambiente: 7,5/10

Sosein
Hauptstrasse 19
90562 Heroldsberg




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