Archiv für September 2008

Loudness-War

Was man seit den 90er Jahren beobachten kann: Viele CDs werden so laut, wie es nur irgendwie möglich ist, produziert. Der Grund für diesen Irrglaube liegt darin, dass man glaubt, laute CDs verkaufen sich besser. Der Trend zu „lauten” Überspielungen ist bei vielen neuen Produktionen/Wiederveröffentlichungen mittlerweile Standard. Mit dem eingeschränkten Dynamikumfang leidet unüberhörbar die Klangqualität darunter. Hier ein Beispiel für eine „laute” Überspielung. Nicht immer sollte man die Schuld beim verantwortlichen Mastering Engineer suchen, denn oft bestehen die Künstler oder die Plattenfirma selbst auf eine „lautes” Mastering/Remastering. Auch der Konsument trägt eine gewisse Mitschuld – als flau wurden viele Erstveröffentlichungen auf CD verteufelt. Kein Wunder das die Plattenfirmen das u.a. zum Anlass nahmen und ihre Mastering-Philosophie daraufhin änderten.

TOP KLANG
Aerosmith   Toys In The Attic  (Sony) *
Bad Company   Bad Company  (Audio Fidelity) **
Patricia Barber   Café Blue  (MFSL) *
The Byrds   Backkatalog  (Sony)
Creedence Clearwater Revival   Backkatalog  (Analogue Productions) *
Bob Dylan   Bringing It All Back Home  (Sony)
Emerson Lake & Palmer   Tarkus  (Shout! Factory)
Fleetwood Mac   Rumours  (Rhino)
Stan Getz & Charlie Byrd   Jazz Samba  (DCC) **
Jethro Tull   Aqualung  (DCC) **
Rickie Lee Jones   The Duchess Of Coolsville  (Rhino)
Love  Forever Changes  (Rhino)
Bob Marley   Exodus  (Island)
Randy Newman   Sail Away  (Rhino)
Harry Nilsson   Nilsson Schmilsson  (BMG)
Pink Floyd   Dark Side Of The Moon  (EMI) *
Elvis Presley   24 Karat Hits!  (DCC) **
Lou Reed   Transformer  (BMG)
Rolling Stones   Beggars Banquet  (Abkco)
Roxy Music   Avalon  (EMI) *
Paul Simon   Backkatalog  (Rhino)
Simon & Garfunkel   Backkatalog  (Sony)
Suzanne Vega   Retrospective  (Universal)
Jennifer Warnes   Famous Blue Raincoat  (Shout! Factory)
ZZ Top   Tres Hombres  (Warner)

FLOP
David Bowie   Backkatalog 1999  (Virgin)
Genesis   Backkatalog 2007  (Virgin)
Gillan
   Backkatalog 2007  (Edsel)
George Harrison   All Things Must Pass  (EMI)
Iron Maiden   Backkatalog 2002  (EMI)
Judas Priest   Backkatalog 2001  (Sony)
Huey Lewis   Sports  (Capitol)
Metallica   Death Magnetic  (Warner Bros.)
Ozzy Osbourne   Backkatalog 2002  (Sony)
Queen   Backkatalog  (EMI)
Rush   Vapor Trails  (Atlantic)
The Stooges   Raw Power  (Sony)
Van Halen   Backkatalog 1998  (Warner Bros.)
Whitesnake   1987  (EMI)

* Hybrid-SACD abspielbar auf CD und SACD Player
** out of print

CD Tipp

Ein Klassiker neu aufgelegt und mit ein paar Highlights geschmückt. „Eliminator“ von ZZ Top katapultierte die Texaner 1983 aus dem (fast) Nichts in den Himmel. Die Rocker mit den langen Bärten mutierten in Kürze zu einem Top-Act in Sachen Boogie-Blues-Rock.

Vor 1983 war die Welt noch in Ordnung. Dann sprangen ZZ Top ins Rampenlicht und mischten den Markt mal so richtig auf. Mit ihren Hits „Gimme All Your Lovin´“ und „Sharp Dressed Man“ sind sie heute noch auf jeder Party ein Reißer. Damals waren sie der Hammer. Knackiger Gitarrensound, rauchige Stimme und powervolles Drumming – die Mixtur ließ Beine tanzen. Dazu die perfekte Vermarktung mit erstklassigem Videomaterial – Oldtimer, fesche Mädels und nette Story. Ein Meilenstein der Rockgeschichte war platziert.

„Eliminator“ hatte all das, was eine Rockplatte haben musste – kräftiger, einfach gestrickter, dennoch treibender und tanzbarer Groove im Boogie-Blues-Rock Style – dazu klare Texte und dies und das. Insgesamt fünf Singleauskopplungen konnte das Album verbuchen. Neben den genannten schafften auch „Got Me Under Pressure“, „Legs“ und „TV Dinners“ gute Chartplatzierungen.

„Eliminator“ 2008 – neben den bekannten Songs aus dem Jahre 1983 bietet die Doppel CD/DVD noch etwas Bonusmaterial. Diverse Songs in Live-Versionen und besonderen Mixes auf CD. Die DVD punktet mit vier Videos der Single-Auskopplungen und vier Songs „Live On The Tube“ vom 17. November 1983.

Emotionen, Lust und Spaß

Schon in meiner Jugendzeit hatte ich großes Interesse für „sportliche” Motorräder, aber die Lust selber Motorrad zu fahren, kam erst einige Jahre später. Mit 24 Jahren habe ich dann endlich den „Einser” gemacht – das erste Motorrad eine Honda VF750F, es folgen VF1000F und VFR750F.

Back on the Road
Im Juni 1986 hatte ich mit der VFR einen schweren Motorradunfall, daraufhin hatte ich mir vorgenommen nie (!) wieder Motorrad zu fahren. Doch die Sucht „Motorrad” war stärker, und im Frühjahr 2000 war es dann soweit. Die Wahl fiel auf die Honda CBR929RR Fireblade. Die Fireblade bin ich 3 Jahre lang gefahren und das Nachfolgemodell CBR954RR ebenfalls 3 Jahre. Seit März 2006 fahre ich die Honda Fireblade (Bj. 2006). Seitdem Wiedereinstieg fahre ich nur Supersportmotorräder – ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass ich jemals etwas anderes als einen Sportler fahren werde.

Tourenrevier
Die Fränkische Schweiz ist ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer. Meine Lieblingsstrecke: die kurvenreiche Strecke entlang des Ahorn- oder Wiesenttal zur Kathi Bräu (Motorradtreffpunkt) bis hin zum Würgauer Berg. Bevorzugtes Tourenrevier neben der Fränkischen Schweiz: das Bayrische Voralpenland, Eifel, Odenwald, Schwarzwald, Spessart und Thüringer Wald.




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