Archiv für April 2011

Motorradtour im Fichtelgebirge

Da wir schon länger nicht im Fichtelgebirge waren, beschließen wir eine Tour  am Karfreitag dorthin zu machen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 23°C sind ideale Bedingungen zum Biken. Abseits von den stark befahrenen Straßen fahren wir eine kurvige Strecke ins Fichtelgebirge. Von Pottenstein über Creußen, Warmensteinbach bis nach Fichtelberg. Überraschenderweise ist wenig Verkehr entlang unserer Route – umso mehr können wir diese Tour an diesem schönen sonnigen Feiertag zu Ostern genießen. In einem Café entlang der Fichtelgebirgsstraße (B303) legen wir einen Stop ein.  Es gibt Kaffee mit Erdbeerkuchen und man genießt das herrliche Wetter.

Zurück geht es dies gut ausgebaute und kurvige Bundesstraße 303 nach Bad Berneck. Von da aus geht es über schmale Straßen bis nach Eckersdorf, wo die B22 bis nach Hollfeld führt. Dieser Abschnitt reizt besonders zum Gas geben. In Hollfeld geht es das Kurvengeschlängel durch das malerische Wiesenttal, weiter nach Königsfeld und wieder zurück nach Hollfeld. Von Hollfeld sind es dann 10,5 km bis zum Motorradtreff Kathi Bräu in Heckenhof.

An diesem Tag herrscht rege Betriebsamkeit. Nur mit Mühe findet sich ein Parkplatz für unsere Motorräder. Unzählige Motorradfahrer und Wanderer genießen den sonnigen Nachmittag in dem schattigen Biergarten. Nach einer Pause führt die Fahrt über Heiligenstadt, Pretzfeld zurück nach Eckental. Fazit: eine abwechslungsreiche 220 km lange Tour.

SHM-SACD Juni 2011

Universal Japan bringt im Juni dem nächsten Schwung von SHM-SACDs. Neben fünf Bill Evans Titeln (Sunday at the Village Vanguard, Waltz for Debby, Moonbeams, How My Heart Sings, Interplay) kommen noch die Rolling Stones mit „It’s only Rock’n Roll“ und dem Live Album „Love You Live“, Elton Johns gleichnamiges Album und Stevie Wonder „Fulfillingness‘ First Finale.

Fireblade Reloaded

Totalschaden an meiner 2010er Fireblade nachdem mich ein 19-jähriger „Fahranfänger“ von hinten abgeschossen hat. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Heckrahmen verzogen, die Schwinge und der Auspuff verbeult, die komplette rechte Seitenverkleidung inkl. Motorgehäuse verkratzt und die beiden rechten Blinker beschädigt. Mit einem Schaden von fast 11.000 Euro lohnte sich ein Wiederaufbau nicht, glücklicherweise hatte mein Händler das gleiche Modell noch dastehen. Den Komfortsitz und die Sitzbankabdeckung habe ich auf der neuen Blade wieder verwendet, einen Kennzeichenhalter und Kellermann-Blinker montiert. Ich hoffe die „neue“ Blade hält länger als ein Jahr.

Tommy Bolin „Teaser Deluxe“

„Teaser“ zählt zu den besten und abwechslungsreichsten Gitarrenalben und ist ein Muss für jeden Rockmusikliebhaber. Auch wenn Tommy Bolin viele Stilarten auf diesem Album verschmilzt, klingt „Teaser“ wie aus einem Guss – das Vermächtnis eines der besten Rockgitarristen. „Teaser Deluxe“ ist nicht der Original Mix, sondern beinhaltet neue Versionen der Originalsongs, remixed von den 24-Track Mixes. Bereits vor einigen Jahren hat Produzent Greg Hampton einige Songs für „Whips and Roses“ neu abgemischt. Das Ergebnis war eher konfus… zu viele Gitarrenspuren, das man Tommy Bolins Leadgitarre zeitweise gar nicht richtig folgen konnte, zudem zu laut und komprimiert überspielt.

„Teaser Deluxe“ ist nicht perfekt, aber Produzent Greg Hampton hat sich dieses mal zurückgehalten, die Gitarren-Tracks auf das Nötigste beschränkt und dem Sound sogar Dynamik hinzugefügt. Endlich hört man die Instrumente (Keyboards, Percussion) klar heraus, die man im Originalmix fast gar nicht wahrnehmen konnte. Herausragend ist eine längere Version von „The Grind“, das funkige Instrumental „Homeward Strut“ mit einem alternativen Gitarrensolo, „Crazed Fandango“ und „People People“ mit David Sanborn am Saxophon, die soulige Ballade „Savannah Woman“ und eine überlange Version von „Wild Dogs“. Enttäuschend ist die neue Version von „Lotus“… der mit Hall unterlegte Gesang von Tommy Bolin zerstört den Charme dieses Songs, und die alternative Version von „Teaser“ kommt nicht an das furiose Original heran.

Fazit: „Teaser Deluxe“ ersetzt nicht den Originalmix, bietet aber einen facettenreichen Einblick in die „Teaser“ Sessions des 1976 verstorbenen Gitarristen Tommy Bolin.