Archiv für Mai 2011

Azoren 5/2011

Eine Woche relaxen auf São Miguel, die größte von neun Inseln auf den Azoren. São Miguel mit 65 km Länge und 16 km Breite die größte und touristisch am besten erschlossene Insel der Azoren. Wir wohnen in einem abgelegenen Hotel Resort in der Nähe der Villensiedlung Caloura. Da der Wifi-Empfang in dem Hotelzimmer sehr schlecht ist, bietet sich der Free-Hotspot im Strandcafe in Popolo an. Konkurrenzlos gut und günstig sind dort die Getränke, wo sonst bekommt man eine Cola oder einen Espresso für unter einen Euro oder diverse Cocktails für drei Euro.

Das Wetter meint es größtenteils gut mit uns. Während im Süden Sonnenschein herrscht, liegt die Bergregion aber meist in Wolken gehüllt. Zwischen Juli und August herrscht dort das beste Wetter, aber dafür auch mehr Tourismus. Wer es ruhiger liebt, dem ist der Mai empfohlen, dann hat man die Strände noch (fast) für sich alleine. Während der sieben Tage besuchen wir u.a. die Wallfahrtskirche in Vila Franco do Campo, die heißen Quellen und den botanischen Garten Parque Terra Nostra in Furnaz, die Caldeira Velha sowie die Seen Lagos do Fogo, Lagoa das Furnas, Lagoa Azur und Lagos Verde auf São Miguel. Die kurvige Straßen entlang der Küste und durch die grünen Berge kann man zu den schönsten Straßen zählen. Hinter jeder Kurve verbergen sich wunderschöne Ausblicke.

In der Hauptstadt Ponta Delgada bummeln wir durch die Altstadt, Parque António Borges und entlang des Hafens. Wir gehen im Restaurant Casa Açoreana zu Mittagessen… es gibt ein sehr schmackhaftes Steak und Shrimps Risotto. Das Restaurant in einer Seitengasse der Altstadt ist sehr empfehlenswert. Im Mercado Municipal wird frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Käse angeboten. Die auf Plantagen angebauten Ananas schmecken zuckersüß und saftig.

Die nördliche Küstenregion von Mosteiros bis nach Nordeste ist nicht so einladend wie der wunderschöne Süden von Ponta Delgada bis nach Agua Retorta. Am letzten Tag machen wir noch eine Wanderung nach Rocha da Relva. 2,5 km geht es entlang der Klippen und steil bergab hinunter zu dem verschlafenen Örtchen. Bei Temperaturen um die 23° C sollte sollte man eine gute Kondition haben, denn den gleichen Weg geht es wieder zurück. Den Abend verbringen wir ein letztes Mal im Strandcafe in Popolo. Sollten wir nochmals zu den Azoren reisen, werden wir auch der einen oder anderen Insel einen Besuch abstatten.

Fireblade Reloaded II

Nachdem die Einfahrphase (Km-Stand 910) vorbei ist, konnte ich die Fireblade II zum ersten Mal bis in den Drehzahlbegrenzer hochjagen. Die Honda CBR1000RR ist in der Summe der Eigenschaften das beste Superbike für die Landstraße. Kraftvoller Durchzug im mittleren Drehzahlbereich ist besonders ihre Stärke und da kann selbst die hochgelobte 200PS starke BMW S1000R nicht ganz mithalten. Der Lenkungsdämpfer und die Anti-Hopping Kupplung verrichten unauffällig ihren Dienst. Einzig die teils ruppigen Lastwechselreaktionen sind für ein Motorrad dieser Klasse nicht mehr zeitgemäß.