Archiv für März 2012

iPad 3

Das Display des iPad 3 ist ein Hammer! Hat man es einmal über längere Zeit benutzt, will man nicht mehr zum Vorgängermodell greifen. Ansonsten halten sich die Änderungen im Vergleich zum iPad 2 in Grenzen. Die 5 Megapixel Kamera ist ein nettes Feature, aber wer fotografiert schon mit dem iPad? Die Quadcore-Grafikeineinheit und die 1 GB RAM machen sich dagegen im Alltagsgebrauch positiv bemerkbar. Wer die gesteigerte Bildschirmauflösung von 2048 x 1536 Pixeln bei 264 ppi nicht benötigt, kann die 3er Version beruhigt auslassen. Das Apple kein 128 GB iPad Modell anbietet, finde ich schade. Als Fotospeicher für RAW-Dateien wäre es die ideale Backup-Lösung, aber das hebt sich Apple bestimmt für die nächste Generation auf.

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Nikon D4

Am 16. März wurde die Nikon D4 in geringer Stückzahl an die Nikon Pro Händler ausgeliefert. Freudig nahm ich den Anruf des Nikon Händlers entgegen, als er mir mitteilte das die Nikon D4 eingetroffen ist. In der ersten Charge legt Nikon eine Sony 16 GB XQD-Karte/Reader im Wert von 200 € bei. Wenn man bisher mit einer Nikon D700 fotografiert hat, fällt einem der Umstieg nicht allzu schwer. Dennoch erfordert die Anzahl der neuen Features, u.a. Full HD-Video, integrierte HDR-Funktion, Time-Lapse, geänderte Bedienelemente und ein umfangreicheres Menü, eine gewisse Eingewöhnungszeit.

Wichtig waren mir der auf erweiterte 16,2 Megapixel FX-Bildsensor (Nikon D700: 12,2 MP). Die extrem hohe ISO-Empfindlichkeit, die besonders bei schwierigigen Lichtverhältnissen hilft, sowie die hohe Serienbildfunktion von 11 Bilder/s.

Das die Nikon D4 mit einem versiegelten Magnesiumgehäuse bestens gegen widrige Wetterverhältnisse geschützt ist, versteht sich von selbst. Hinzu kommt ein sehr robuster Kevlar-Verschlussmechanismus der für 400.000 Auslösevorgänge ausgelegt sein soll. Ich bin gespannt, wie sich die Nikon D4 im Alltag und auf Reisen bewährt.

Fireblade – Anniversary Edition 2012

Das 20th Anniversary Edition 2012-Modell ist meine fünfte Fireblade, angefangen von der SC44 über die SC50, SC57 bis hin zur SC59. Gegenüber dem Vorjahresmodell wurden nur behutsame Veränderungen vorgenommen. Der Motor ist identisch, dafür wurden die Verkleidung, Cockpit, Federelemente und Felgen überarbeitet. Eine geänderte Abstimmung, sowohl an der Einspritzanlage als auch am ABS, ein Lenkungsdämpfer der zweiten Generation und fertig ist die 2012er Fireblade. Die aktuellen 1000er Supersportler sind inzwischen fast alle auf Höchstleistung gezüchtet, und spielen ihre Leistung vor allem auf der Rennstrecke aus. Im mittleren Drehzahlbereich zwischen 5000 und 9000 Umdrehungen schwächelt der eine oder andere der Konkurrenz. Hier spielt der nicht auf höchste Drehzahlen ausgelegte 178 PS Reihenvierzylindermotor der Fireblade seine Stärken aus.

Die Fireblade animiert zum schnell fahren und da fragt man sich, ob die 178 PS auf unseren Landstraßen überhaupt noch sinnvoll sind? Natürlich! Die schiere Power aus 1000 ccm Hubraum ermöglichen Überholvorgänge im Bruchteil von Sekunden und man muss ja nicht immer am Limit fahren. Die Fireblade beschleunigt in 3,3 sek auf 100 km/h bzw. 7,5 sek auf 200 km/h. Leichtfüßig lässt sie sich von einer Kurve in die andere legen. Dabei merkt man ihr im Vergleich zur Konkurrenz das stattliche Gewicht von 211 kg nicht an. Zur Gewichtsreduzierung habe ich den Auspuff gegen einen Akrapovic Slip-On getauscht. Ein leichter Kennzeichenhalter und sonstige kleinere Umbauten drücken das Gewicht auf 206 kg. Die Fireblade und Bridgestone S20 harmonieren sehr gut. Die Reifen sind nach ein paar Metern auf Temperatur und geben ein hervorragendes Feedback. Grip ist auf sehr hohen Niveau, selbst beim Beschleunigen in tiefer Schräglage bleibt der S20 leicht kontrollierbar und gibt ein sicheres Gefühl.

Viele Fireblade-Fans haben sich vergebens eine Traktionskontrolle und diverse Fahrmodi (bietet u.a. BMW, Ducati, Kawasaki, Suzuki, Yamaha) gewünscht, aber auch ohne die elektronischen Helferchen zählt die Fireblade immer noch zu den besten Supersportlern.

Pro

  • Bärenstarker Motor
  • Stabiles und zielgenaues Fahrwerk.
  • Hervorragende ABS-Bremsanlage.
  • Wirkungsvoller Lenkungsdämpfer.
  • Gutes Handling.
  • Sehr gute Ergonomie.

Kontra

  • keine Traktionskontrolle.
  • Hohes Gewicht im Vergleich zur Konkurrenz.
  • Blinkanzeige zu niedrig platziert



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