Archiv für Mai 2012

Frühling in Paris

Mit Air France fliegen ich und meine Lebensgefährtin für drei Tage nach Paris. Mit dem Shuttle Bus geht es zum Zugterminal, welcher uns in die Innenstadt von Paris bringt. Von der Station Les Halles sind es nur wenige Meter zu Fuß zu unserem Hotel. Geplant sind Besuche von Nôtre Dame, Louvre, Hotel de Ville, Centre Pompidou, Jardin du Luxembourg, Eiffelturm, Arc de Triomphe, Galeries Lafayette, Opera Garnier, Sacré Cœur, Schloss Versailles und noch einige andere Sehenswürdigkeiten.

Paris ist teuer. Nicht nur die zentralen Hotelunterkünfte sind teuer, sondern speziell das Essengehen und Lebensmittel. Wenn man sich nicht auf eine kostengünstigere Brasserie einlässt, dann zahlt man eben mal 40 € für zwei Café au Lait mit Kuchen im Café de Paix. Trotz der abgehobenen Preise (30 € für einen Hamburger oder 85 Euro für den Sonntagsbrunch) zähle ich das Café de Paix zu den schönsten Cafés in Paris. Ein Muss ist die Glacier Berthillon in der Rue Saint Louis en l’Ile. Man wird wohl kein besseres Eis in Paris finden.

Sehr gut sind alle Sehenswürdigkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Paris Visite-Ticket) zu erreichen, sei es mit dem Bus, Metro oder Zug. Wobei Busfahren nervig ist – trotz eigener Busspur steht man eher im Stau. Niemals würde ich die Pariser Innenstadt mit dem eigenen Auto erkunden wollen. Ich habe nur wenige Autos gesehen, die vorne und hinten „unbeschädigt“ waren. Stetig kurz vor dem Verkehrskollaps ist Autofahren in der Innenstadt nervenaufreibend und gesundheitsgefährdend, sowohl für Zweiradfahrer als auch für Fußgänger.

Auch wenn keine Warteschlangen am Louvre und Schloss Versailles waren, wird mir der extreme Menschenauflauf im Louvre negativ in Erinnerung bleiben. Das gleicht mehr einem Mega Event-Ereignis als einem beschaulichen Museumsbesuch. Das gleiche gilt für die Avenue des Champs-Élysées und Schloss Versailles. Eine schier endlose Menschenschlange (ein Aufzug ist außer Betrieb) verhindert das wir zur obersten Plattform des Eiffelturm hinauffahren. Eine Stunde oder länger warten, wäre auch vergeudete Zeit.

Am letzten Tag besuchen wir den Stadtteil Montmartre. Um 8 Uhr sind die Straßen fast menschenleer und man kann die Basilika Sacré Cœur noch in Ruhe ansehen. Eine Stunde später ist es auch hier mit der Idylle vorbei. Neben dem Eiffelturm bietet Sacré Cœur (eine der schönsten Gebäude in Paris) die wohl schönste Rundumsicht auf Paris. Eine schöne Aussicht bieten u.a. auch die Terrasse des Galeries Lafayette und Centre de Pompidou. Auch wenn Montmartre ein bekanntes Touristenziel ist, findet man abseits der bekannten Straßen noch Ruhe und zudem wunderschöne alte Häuser. Die schiere Vielzahl von schönen Cafés, Bars, Brasseries und Restaurants ist dennoch unglaublich. In der Rue Lepic befindet sich das Cafe des Deux Moulins, Drehort des Films „Die fabelhafte Welt der Amélie“, aber es gibt schönere Cafés in Montmartre.

Paris zählt zweifellos zu den schönsten Städten, wenn auch die teils überlaufenden Straßen, Museen, Galerien und Cafes etwas abschreckend sind. Einige Sehenswürdigkeiten haben wir zeitlich nicht besuchen können, u.a. Musée d’Orsay, Dôm des Invalides, Place des Vosges. Aufgehobene Ziele für den nächsten Besuch. Am Abend geht es mit dem letzten Flug wieder zurück nach Nürnberg.

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