Archiv für April 2016

Restaurant SoulFood, die Sechste

Honda

 

An einem sonnigen Frühlingstag sind wieder unsere Hondas unterwegs. Die 40 km lange Strecke über den Veldensteiner Forst nach Auerbach ist mittlerweile unsere zweite Hausstrecke.

SoulFoodZuerst wird der Durst gelöscht. Die hausgemachte Himbeerlimonade ist eine herrlich leckere Erfrischung. Anschließend stellen wir uns ein dreigängiges Menü zusammen. Die Suppe ist der leichte Auftakt. Das Risotto ist sehr gut, auch wenn es für meinen Geschmack eine Spur zu viel Knoblauch ist. Das Dessert ist ebenfalls lecker. Rundum zufrieden, freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Besuch im SoulFood.

  • Schaumsuppe von der wilden Brunnenkresse mit knusprigem Frühlingsbrot
  • Cremiges Bärlauchrisotto vom Acquerello-Reis mit gebratenen Rotschalengarnelen und Mandelmilchschaum
  • Rhabarberfeld mit weißer Schokoladencreme und frischem Erdbeersorbet

Speisen: 7/10
Service: 6/10
Ambiente: 7,5/10

SoulFood
Unterer Markt 35
91275 Auerbach

Nürnberger Spezialitäten

Bratwurst

 

Das Nürnberger Image wird geprägt von der wunderschönen Altstadt, Lebkuchen und natürliche die Original Nürnberger Bratwürste. Das Bratwursthäusle unterhalb der Sebalduskirche in der Altstadt ist eine Institution, und ist nicht nur unter den Touristen beliebt. Seit 1964 wird das Gasthaus von Werner Behringer und seiner Familie betrieben. Von der hauseigenen Metzgerei werden die Original Nürnberger Rostbratwürste hergestellt. Die Würste werden dann auf Buchenholzfeuer gegrillt und auf Zinntellern serviert. Dazu gibt es Beilagen, wie Kartoffelsalat oder Kraut. Neben dieser Nürnberger Spezialität findet man auch andere fränkische Schmankerl auf der Speisekarte.

Speisen: 6/10
Service: 5,5/10
Ambiente: 8/10

Bratwursthäusle
Rathausplatz 1
90403 Nürnberg

Die kleine Eismanufaktur

Manu

 

Ein kleines kulinarisches Juwel ist die kleine Eismanufaktur in der Weißgerbergasse in Nürnbergs Altstadt. Die Bezeichnung Manufaktur ist richtig, denn hier wird das Eis tatsächlich noch selbst hergestellt. Eismacherin Josee Boucher stammt aus Kanada und stellt 24 Eissorten aus natürlichen Zutaten her, von denen täglich 12 Sorten angeboten werden. Die Pistazien für die selbstgemachte Nusspaste kommen aus Sizilien, die Haselnüsse aus dem Piemont und je nach Geschmacksrichtung auch verschiedene Zuckersorten. Als Kanadierin verwendet Boucher natürlich auch Ahornsirup.

Die Eissorten klingen exotisch: Blaubeere Swirl, Cajeta Karamell,  Erdbeer & Minze, Fleur de Sel & Crème Brûlée, Mango Lassi, Mascarpone mit Himbeer, Milchkaffee, Persisch Kulfi oder Saigon Zimt. Das Eis ist herrlich cremig und bei weitem nicht so süß wie italienische Eiskreme. Der wunderbare Eisgeschmack hat auch seinen Preis: Eine Portion, serviert mit dem Spatel und nicht mit dem Kugelportionierer, kostet zwischen 1,50 und 1,90 Euro. Nicht günstig, aber dafür bekommt man die beste Eiskreme in Nürnberg.

Macphun Creative Kit

MacphunSpezialfiltern erleichtern das Bearbeiten von Bildern. Ein Hersteller von solchen Spezialanwendungen ist Macphun, dessen Pro-Versionen, als Stand-Alone-Programme und als Plug-in für Photoshop und Lightroom  laufen. Macphun (nur für Mac) bietet in seinem Creative Kit einige interessante Filter für den Anfänger oder Profi an. Gerade Anfänger schätzen es aus den Presets wählen zu können. Fortgeschrittene oder Profis können alle Einstellungen in den Panels selbständig tätigen. Die Benutzerobfläche ist größtenteils übersichtlich gestaltet. Hier sieht man die Liebe zum Detail und Funktionalität der Entwickler.

Das Bundle Creative Kit besteht aus folgenden 6 Tools:

  • Focus ermöglicht die Auswahl von Selektiven Fokus, Lens Blur, Bewegungsunschärfen oder Tilt-Shift-Effekte.
  • FX Photo Studio besteht aus einer Vielzahl von Fotoeffekten.
  • Intensify erhöht die Struktur-, Detail-, Pro Kontrast und Mikroschärfe.
  • Noiseless für die Rauschreduzierung.
  • Snapheal entfernt Objekte oder Personen aus dem Bild.
  • Tonality für monochrome Umwandlungen.

Da ich die Bildoptimierung u.a. mit Alien Skin Exposure X, Nik Collection und Noiseware mache, habe ich diese Filter mit dem Creative Kit verglichen. FX Photo Studio ist ein Gimmick-Filter und für Anfänger gedacht, die unbedingt ihre Bilder verunstalten möchten. Noiseless funktioniert gut, bietet aber nicht die hervorragenden Ergebnisse, welche ich von dem Plug-in Imagenomic Noiseware gewohnt bin. Die Möglichkeiten zur Objektentfernung die Snapheal bietet, erreiche ich genauso sauber und schnell in Photoshop. Focus hat nicht den Funktionsumfang von Exposure X, wo ich auf diverse Objektiv-Presets von Canon, Nikon und Zeiss zurückgreifen kann. Die Schwarzweiß-Konvertierung in Tonality ist sehr gut, wobei ich mit Exposure X genauso gute Ergebnisse erzielen kann. Den besten Mehrwert bietet Intensify. Da Nik Collection nicht mehr weiter entwickelt wird, erzielt man mit Intensify einen ähnlichen Effekt wie der sehr gute Filter Tonal Contrast in der Nik Collection.

Fazit: Das Creative Kit hinterlässt gemischte Gefühle. Intensify und Tonality sind nützliche Plug-ins. Wenn man ohne Photoshop Bilder korrigieren muss, kann auch Snapheal und Noiseless hilfreich sein. Einzig FX Photo Studio halte ich überflüssig.

Bild des Monats April

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Nikon D5 – The Lord of Darkness

D5

 

Ende März ist Nikons neues Flagschiff D5 erschienen. Glücklicherweise hatte mein Nikon-Händler gleich ein Exemplar für mich reserviert. Eine Allround-Kamera, wie es noch die D3s war, ist die Nikon D5 nicht mehr. Die DSLR ist speziell für Low Light- und Sportfotografie konzipiert. Was aber nicht heißen soll, dass die D5 in anderen Situationen nicht zu gebrauchen ist. Nach ein paar Tagen fotografieren mit der Nikon D5 meine Eindrücke im Vergleich zur D4s. Der Body liegt vertraut in der Hand, hier musste Nikon nicht viel verbessern. Das neu entwickelte AF-Modul und der sehr gute Weißabgleich sind mir zuerst positiv aufgefallen, ebenso die verbesserte JPEG-Engine.

Die hohe ISO-Empfindlichkeit ist wahrlich beeindruckend und für mich die wichtigste Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell D4s. Im RAW-Modus fotografiere ich frei Hand zwischen ISO 200 und 51200. Die Bildqualität bei ISO 102400 ist akzeptabel, während Bilder mit ISO 3,280,000 zwar möglich sind, aber so stark rauschen, dass man sie allenfalls nur für Doku verwenden kann. Immerhin bietet die D5 einen ISO-Bereich, der vor ein paar Jahren noch undenkbar schien. Die JPEGs kann man bis ISO 12800 verwenden, ohne das die Farbschattierungen zu kippen beginnen oder das ich per Tonwertkorrektur groß eingreifen müsste.

Natürlich habe ich die Nikon D5 mit der D810 verglichen. Was den Dynamikumfang betrifft: zwischen ISO 100 und 1600 übertrifft die Nikon D810 die D5, über alles darüber hinaus ist die Nikon D5 eine Klasse für sich. Man sollte aber tunlichst vermeiden im Low ISO-Bereich stark unterzubelichten. Das Aufhellen dieser Schattenbereiche führt zu verstärktem Rauschen. Stattdessen sollte man der ISO-Automatik bis ISO 12800 vertrauen, denn diese leistet hervorragende Arbeit. Gegenüber der D4s gewinnt die D5 im für mich relevanten Bereich eine halbe Blende.

Foto-Hardware, die ich zum fotografieren benutze:

hw