Archiv für April 2019

Andalusien 2019 – Granada, Teil 3

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Tags zuvor war ich bereite am Mirador de San Nicolás. Der Aussichtspunkt mit Blick auf die Alhambra zieht jeden Tag unzählige Besucher an. Die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada sind ein schöner Kontrast zu Sonnenuntergang. Eine weitere sehenswerte Foto-Location mit Blick auf die Alhambra ist die Paseo de los Tristes entlang des Río Darro, vor allem am Spätnachmittag oder zur Blauen Stunde. 

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Heute besuche ich Alhambra. Der Eintritt um 11 Uhr ist ein Fehler, denn zu dieser Zeit wird die Alhambra geradezu von Tagestouristen überrannt. Der Besucherandrang ist unglaublich. In Ruhe fotografieren? Unmöglich, selbst zu später Stunde ist die Alhambra ein Besuchermagnet. So majestätisch die Alhambra aus der Ferne wirkt, so abschreckend wirken die Besuchermassen auf mich. Abgehakt!

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Zum Mittagessen gehe ich ins La Fábula. Ausgerechnet in Granada gibt es kein Sternerestaurant.

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Nach ein paar Snacks folgen zwei weitere Grüße aus der Küche. Zucchini-Créme mit Krebsfleisch aus Galizien und Sardine mit Apfel. Dazu Brot mit Olivenöl.

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Crunchy Rice with Veal, Pork and Lobster 6,5/10

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Turbot with Tomato, Capers and Pesto 6/10

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Vor dem Dessert gibt es noch Birne mit einer luftigen Créme. Die Paella war gut, während der Steinbutt geschmacklich nicht überzeugen konnte. Nicht annähernd die Qualität, wie ich es vom Restaurant Elkano in Getaria kenne. 

 

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Pana cotta of Apricot and Peach  6,5/10

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Am letzten Abend in Granada besuche ich eine Flamenco-Show im Viertel Sacromonte, das Zentrum des Flamenco in Granada. Sacromonte grenzt an das arabische Viertel El Albaícin. Hier ließen sich im 15. Jahrhundert Roma, bzw. spanische Zigeuner (Gitanos) nieder. Die Zambra vom Sacromonte gilt weltweit als jene Orte wo man Flamenco in seinem Original erleben kann. Die Show hat mir jedenfalls besser gefallen als der Besuch auf der Alhambra.

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Am späten Abend suche ich noch die Bodegas Castañeda auf. Es gibt einen Jámon Ibérico „Joselito.“ Gott sei Dank muss ich nicht autofahren und gönne mir eine Flasche 2009er Rioja Gran Reserva vom Weingut Viña Ardanza.

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Fortsetzung: Jaén u. Córdoba

 

Andalusien 2019 – Granada, Teil 2

Granada
Im Hotel Palacio De Santa Paula gibt es kein Frühstücksbuffet, sondert man wählt à la carte. Auch wenn das Hotel mit 5 Sterne klassifiziert ist, an das Hotel Alfonso XIII in Sevilla reicht es nicht heran. Es sind die kleinen Details worin sich das Alfonso XIII vom Palacio De Santa Paula abhebt.

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Am zweiten Tag Granada besuche ich die Kathedrale und die Königskapelle. In der Königskapelle (Capilla Real) befindet sich das Grabmahl der katholischen Könige Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien. Das Paar verband Granada mit dem kastilischen Reich. Schade das fotografieren verboten ist, denn die Capilla Real ist beeindruckend. Das gleiche gilt für Palacio Madraza. 

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Taberna La Tana gehört zu der besten Tapas Bars in Granada. Hier gibt es noch traditionelle spanische Küche, wie Blutwurst, Tortilla und einen Tomatensalat mit einem wunderbar würzigen Olivenöl. Das mit einer Avocado belegte Baguette ist ein Gedicht. Die Weinauswahl an spanischen Weinen ist riesig. Natürlich darf man den Wein vorher kosten und bekommt bei Nichtgefallen einen anderen Wein. Die Produktqualität (7/10), sei es Wurst, Oliven oder Ibérico Schinken, ist außergewöhnlich gut. Die beste Tapas Bar, die ich bisher in Andalusien besucht habe. Die Bilder sind von zwei Besuchen am Abend.

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Fortsetzung: Granada, Teil 3

Andalusien 2019 – Alpujarras u. Granada

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Alpujarras
Am frühen Morgen verlasse ich Nerja und besuche die Bergdörfer Pampaneira und Bubion. Die beiden Orte liegen in der Gebirgsregion Alpujarras in der südlichen Sierra Nevada. Die Alpujarras sind das Tor zur Sierra Nevada mit den höchsten Bergen in Spanien. Der Morgennebel liegt noch über dieser zauberhaften Landschaft. Touristen sehe ich so gut wie keine. Das ändert sich am Vormittag, als die ersten Reisebusse die Dörfer anfahren. 

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Granada
Am frühen Abend komme ich in Granada an. Ich checke im 5-Sterne-Hotel Hotel Palacio De Santa Paula ein, dass sich in einem ehemaligen Kloster aus dem 16. Jahrhundert befindet.

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Inmitten vom Zentrum sind von dort aus alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen. Okay, wenn ich die Alhambra besuche werde, nehme ich doch lieber den Bus.

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Ich suche die Bar Los Diamantos auf. Ihre Spezialität sind frittierte Krabben, Anchovies und Champignons. Nicht schlecht für den Auftakt auf meiner Tapas Tour durch Granada (5,5/10).  

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Der Tag neigt sich zu Ende…

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Fortsetzung: Granada, Teil 2

 

 

Restaurant SoulFood, die 26.

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Die Sonne scheint, angenehme 21 Grad – wir sind zu Besuch im Restaurant SoulFood in Auerbach in der Oberpfalz. 

 

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Wie immer gibt es zur Erfrischung die hausgemachte Limonade. Heute gibt es Himbeer-Rhabarber-Limonade. Wir wählen vier Gänge aus der Karte.

  • Sashimi vom Thunfisch mit Zitrusaromen, Gurke, geröstetem Sesam und Kräuter-Dashi
  • Schaumsüppchen von wildem Bärlauch mit knusprigem Radieserlbrot
  • CordonBleu von der Wachtelbrust gefüllt mit Jámon Ibérico und Büffelmozzarella mit Kartoffelspecksalat, Feldsalat und Tomatensalsa
  • Grünes Tee-Ramisu mit Passionfruchtcreme und Matcha-Tee Eis

 

Es folgen zwei Grüße aus der Küche – ein Cornet gefüllt mit Tartar von der Gelbflossenmakrele, Limette und Kirsche, sowie Variationen von der Topinambur. 7/10

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Dazu gibt es noch Brot mit Ziegenfrischkäse und braune Butter.

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Der erste Gang ist ein Thunfisch-Sashimi. Süße und Säure harmonieren perfekt miteinander. Wunderschön zubereitet und geschmacklich ein Volltreffer. Davon hätte ich auch eine zweite Portion gegessen. 8/10

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Die Bärlauchsuppe ist feinwürzig abgeschmeckt und das Radieschenbrot ein saftiger Kontrast dazu. Bodenständig, aber sehr gut 7,5/10

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Der Hauptgang ist ein Wohlfühlgericht für Fleischliebhaber. Der Schinken verleiht dem Gericht die nötige Würze, nur die Panade der Wachtelbrust hätte etwas knuspriger sein können. Ansonsten sehr gutes Comfort Food. 7/10

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Zum Abschluss gibt es noch ein köstliches Dessert. 8/10

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Fazit: Sternekoch Michael Laus zeigt uns immer wieder, wie gut man die unterschiedlichsten Produkte, sei es Ibérico Schinken oder Thunfisch, zu einem kulinarischen Hochgenuss verbinden kann. Herausragend war das Sashimi und Dessert, beide Gänge auf 2-Sterne-Niveau.

SoulFood
Unterer Markt 35
91275 Auerbach in der Oberpfalz

Andalusien 2019 – Frigiliana u. Nerja

 

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Frigiliana
Frigiliana und Iznájar sind zwei wunderschöne weiße Dörfer. Beide in die Route einzubauen, ist aber zu viel des Guten. Ich entscheide mich für Frigiliana. Ein hübscher Ort in den Hügeln nördlich von Nerja. Am frühen Morgen ist es noch ruhig und ich kann in aller Ruhe durch den Ort spazieren. Nur wenige Menschen verlaufen sich in den engen Gassen. Kaffee und Croissant gibt es bei Chocolatier Levi Angelo.

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Nerja
Die Altstadt von Nerja ist sehr touristisch. Billige Souvenir-Shops und Geschäfte. Abseits der belebten Touristenpfade befindet sich das Restaurant Oliva in einem Hinterhof. Das vom Michelin empfohlene Restaurant bietet gehobene mediterane Küche. Als Vorspeise gibt es Thunfisch Tartar von Almadraba mit Yuzu, Avocado, Porra, Crunchy Corn. Zwischen Vorspeise und Hauptgang wird noch ein erfrischender Petersilie Mojito serviert. Als Hauptgang: Ibérico Schulter mit Chorizo Crumble, Cured Egg und Pfeffer Mayonaise, und zum Abschluss ein Pana cotta.

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Speisen: 6,5/10
Service: 7/10
Ambiente: 7/10

 

Nach dem üppigen Mittagsmahl sehe ich mir die Höhlen von Nerja an. Ich komme rechtzeitig zur letzten Führung um 15.30 Uhr. Es ist ungewohnt warm in der Höhle, bei ca. 19 Grad braucht man keinen Pullover. Die Höhle ist schwach ausgeleuchtet, sodass die Höhle nicht so eindrucksvoll wirkt, wie ich es mir vorgestellt habe.

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Fortsetzung: Alpujarras u. Granada

Koch und Kellner, die 2.

Das Restaurant Koch und Kellner hat 2019 einen Michelin Stern verliehen bekommen. Das ist ein Grund das Restaurant Koch zum zweiten Mal zu besuchen. Der Erstbesuch im Winter 2014 ist mir in unguter Erinnerung geblieben. Gehobene, aber langweilige Küche. Ich bin gespannt, was sich in vier Jahren verändern hat.

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Das Restaurant befindet sich in einer hässlichen Häuserlandschaft, wie man es eher in der Berliner Gastroszene vermuten würde. Die Einrichtung ist ungezwungen, man fühlt sich wie in einem französischen Bistro. Drei, vier oder fünf Gänge stehen zur Wahl. Ein Blick in die umfangreiche Weinkarte lohnt sich. Wir bestellen ein Glas Riesling und einen Syrah.

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Zum Auftakt gibt es ein Bärlauchsüppchen und Oktopus. Nichts außergewöhnliches, dass jetzt meinen Gaumen entzücken würde (6/10). Das hausgebackene Roggenbrot überzeugt mich noch weniger.

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Der erste Gang ist schon viel besser. Ingwer, Radieschen, Gurke und Gurkensorbet harmonieren wunderbar mit dem Seesaibling. Eine frische und abwechslungsreiche Vorspeise. 7/10

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Der zweite Gang ist ebenfalls ein Fischgericht. Garnele mit einer Kräuter-Muschelmarinade und Jalapeno. Ein raffiniertes Gericht von Küchenchef Gerald Hoffmann. 7,5/10

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Der dritte Gang Spargel mit Morcheln. 6,5/10

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Als Hauptgang gibt es Heilbutt, Petersilienwurzel und Misoschaum. Der Heilbutt ist übergart und somit zu trocken. Ich vermisse die sonst saftige Textur des Heilbutts. Das sollte in einem 1-Stern-Restaurant nicht passieren. 6/10

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Das Dessert Rhabarber mit Frischkäse, Estragon ist ein leckerer Abschluss. 6,5/10

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Fazit: Der Auftakt hat ein langweiliges Menü vermuten lassen. Gott sei Dank hat sich die Mannschaft um Küchenchef Gerald Hoffmann im Laufe der fünf Gänge erheblich gesteigert. Im Vergleich zu meinem ersten Besuch hat sich die Küche zum Positiven weiterentwickelt. Somit kann ich eine Empfehlung aussprechen. Von der Umgebung sollte man sich aber nicht abschrecken lassen.

Speisen: 6,9
Service: 7
Ambiente: 6,5

Koch und Kellner
Obere Seitenstr. 4
90429 Nürnberg

Andalusien 2019 – Málaga, Teil 2

Málaga
Am zweiten Tag in Málaga besuche ich das Museo Automovilístico de Málaga. Das Museum befindet sich in der 1927 erbauten ehemaligen Tabakfabrik Real Fábrica de Tabacos in der Nähe des Hafens. Mehr als 120 Fahrzeuge aus verschiedenen Automobilepochen werden ausgestellt, darunter Bugatti, Delage, Ferrari, Packard, Rolls-Royce, Jaguar, Mercedes, usw. Das Konzept Autos mit Mode zu verbinden, finde ich aber nicht vorteilhaft. 

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Anschließend führt mich mein Weg wieder in die Altstadt. Bei schönstem Frühlingswetter sind die Straßencafés gut gefüllt. Ich suche das Mesón Iberico auf und wie der Name schon sagt, hier gibt es Iberico Schinken in allerbester Qualität. Die letzte Tapas Bar ist Mesón Antonio. Ich probiere eine Portion Gambas Plancha und Toast mit Sardinen.

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Fortsetzung: Frigiliana u. Nerja




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