Andalusien 2019 – Carmona

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Almodóvar del Río
Auf dem Weg nach Carmona komme ich am Castillo Almodóvar del Río vorbei. Die restaurierte Burg aus dem 8. Jahrhundert zählt zu schönsten Burgen in Spanien. Hier wurde unter anderem die TV-Serie „Games of Thrones“ gedreht. Castillo Almodóvar del Río bietet eine schöne Aussicht auf die Ebene und dem Río Guadalquivir. Die Mauren gaben dem Fluss den Namen Wadi al-Kabir, was so viel bedeutet wie „Der große Fluss.“ Der Río Guadalquivir ist übrigens der einzige befahrbare Fluss Spaniens.  

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Die letzten eineinhalb Tage verbringe ich in Carmona. Es ist mein erster Besuch in diesem kleinen Ort, 30 km östlich von Sevilla. Carmona ist authentisch geblieben und trotz Tourismus nicht überlaufen. Souvenir-Geschäfte findet man im Ort so gut wie keine. Carmona hat eine schöne Altstadt und einige markante Sehenswürdigkeiten, darunter die Alcázar de la Puerta de Sevilla oder Puerta de Córdoba.

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Ich gehe ins Molina de la Romera, ein vom Michelin Guide empfohlenes Restaurant. In einem wunderschön eingerichteten alten Gutshof wird bodenständige andalusische Küche serviert. Keine verzierten Teller und sonstiger Schnickschnack.

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Ibérico cured Ham, pure „Bellota“

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Ensaldadilla Big Prawns and Octpuss Russian Salad

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Tomato from Los Palacios stuffed with Red Tuna Mousse and Mango Samorejo

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Croquettes of Hake and Red Prawns

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Galician Beef Entrecôte

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Sevillian „Borrachuelo“ with Nougat Ice Cream from Jijona

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Die Vorspeisen waren klasse, Hauptgang und Dessert weniger.

Speisen: 6/10
Service: 6,5/10
Ambiente: 7,5/10

 

Das Parador de Carmona befindet sich im Alcázar del Rey Don Pedro, eine maurische Festung aus dem 14. Jahrhundert. Der Ausblick ist fantastisch und eine der schönsten historischen Unterkünfte in Andalusien. Das Zimmer mit Balkon ist rustikal eingerichtet, inklusive ein großzügiges Bad. 

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Am Spätnachmittag fängt es zu regnen an. Das beste ist jetzt ein Indoor-Besuch. Ich sehe mir die Iglesia Santa María de la Asunción an. Alles ist drei Nummern kleiner als die Kathedrale in Córdoba, aber die gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert ist einen Besuch wert.

Ich mache das letzte Urlaubsfoto auf der Terrasse des Parador. Ein letzter schöner Sonnenaufgang, bevor ich mich auf die Fahrt zum Flughafen nach Sevilla aufmache. 

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Fazit:
Andalusien ist immer wieder eine Reise wert, das betrifft nicht nur die wunderschöne Landschaft und das gute Essen, sondern auch die freundlichen Menschen. Besonders beeindruckend sind die Pueblo Blancos in der südlichen Sierra Nevada. Die Altstadt von Granada fand ich am schönsten, gefolgt von Córdoba und Sevilla. Marbella fand ich dagegen enttäuschend. 

Was die Kulinarik betrifft, in bester Erinnerung blieben die Restaurants Bardal in Ronda und Noor in Córdoba. Die besten Tapas Bars waren Taberna La Tana in Granada, Jóvenes Flamencos in Arcos de la Frontera, L’inspiration in Sevilla und Mesón Mariano in Málaga. Das Wetter war für März und April hervorragend, sonnig und angenehm warm, nur zwei Regentage trübten die Reise.  

Top-Sunset-Locations

  • Mirador de San Nicolás (Granada)
  • El Tajo Canyon (Ronda)
  • Conil de la Frontera
  • Parque Natural de la Sierra de Grazalema
  • Castillo de Gibralfaro (Málaga)
  • El Torcal
  • Faro de Torrox
  • Pampaneira

 

Die schönsten Dörfer in Andalusien 

  • Alhama de Granada
  • Almodóvar del Río
  • Arcos de la Frontera
  • Baeza
  • Bubion
  • Capileira 
  • Carmona
  • Casares
  • Cazorla
  • Cortegana
  • Frigiliana
  • Genalguacil
  • Grazamela
  • Iznájar
  • La Iruela 
  • Mojacar
  • Pampaneira
  • Ronda
  • Salobreña 
  • Vejer de la Frontera
  • Zahara de la Sierra

ENDE

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