Archiv für Januar 2020

Einzimmer Küche Bar, die 2.

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Ich bin mittags zu Gast im Einzimmer Küche Bar. Das Restaurant befindet sich in der Nürnberger Altstadt, nur wenige Schritte vom Hauptmarkt und Spielzeugmuseum entfernt. Bei meinem letzten Besuch war ich angenehm überrascht von Tim Kohlers Bistronomie. Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann, die Bistronomie hat ihren Ursprung im Paris der 90er Jahre und steht für die Verbindung von Gourmetküche und Bistro in einem einfachen Umfeld. Das Restaurant ist spartanisch eingerichtet, viel Holz und warme Pastelltöne. Vom Tisch kann man direkt in die winzige Küche blicken. Auch wenn es im Restaurant eng zugeht, herrscht doch eine gemütliche, lebendige Atmosphäre.

Die Karte ist sehr übersichtlich gehalten. Zur Wahl steht mittags ein 3- oder 4- Menü oder man wählt à la carte.

 

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Der erste Gang ist ein Pana cotta aus hausgemachten Ziegenjoghurt, dazu Gurke, Holunderblüte und Butter Crumble. Das Pana cotta schmilzt regelrecht auf der Zunge, zusammen mit den Gurkenstreifen eine Aromenachterbahn sondergleichen. Ein prima Auftakt. 6,9/10

 

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Als Hauptgang gibt es Schweinebauch, Zweierlei von der Steckrübe, darüber marinierter Fenchel. Die Steckrübe gegart und als Crème schmeckt hervorragend, das Fleisch überzeugt mich nicht so sehr. Zu mürbe ist die Textur und lässt das Aroma vermissen. Ein frisch gegrilltes Stück hätte besser zur Steckrübe gepasst. 6/10

 

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Als Dessert gibt es braunes Buttereis, Kaffee, Haselnuss. Die gemahlenen Haselnüsse sind ein knackiger Kontrast zum zart schmelzenden Buttereis. Das Eis schmeckt cremig, nussig und der Kaffee bringt eine weitere Geschmacksnote. 6,5/10

 

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Tim Kohlers Comfort-Food schmeckt. Seine Küche ist authentisch und geschmackvoll. Das Preis-Leistung-Niveau ist ehrlicher als in manchem Nürnberger Sternerestaurant. Bis zum nächsten Mal.

Speisen: 6,5
Service: 6,5
Ambiente: 7

Einzimmer Küche Bar
Schustergasse 10
90403 Nürnberg

13 Wellis

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13 Wellensittiche (sechs Hähne und sieben Hennen) sind bei uns zu Hause. Am frühen Morgen führt der Weg zuerst in die Außenvoliere. Zugang ist über eine verschließbare Öffnung im Fenster. Draußen können sie die frische Luft genießen und Sperlinge, Elster, Meisen, Eichelhäher und andere Vögel im Garten beobachten. Selbst Temperaturen bei Minustemperaturen hält sie nicht davon ab. Wenn es ihnen zu kalt ist, kommen sie zum aufwärmen wieder herein. Im Frühling sind sie meist die ganze Zeit in der Außenvoliere.

 

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Das Vogelzimmer ist artgerecht eingerichtet, sechs Meter lang und vier Meter breit. Die Wellis haben mehrere Plätze im Zimmer, die sie anfliegen können. Korkröhren, Äste und Spielzeug sorgen für Zeitvertreib. Damit sind die quirligen Vögel beschäftigt und man vermeidet, dass sie das Wohnmobiliar anknabbern. Neben dem üblichen Körnerfutter gibt es abwechslungsreiche Kost, wie Gemüse, Salat und Pflanzen.   

 

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Der Vogelkäfig ist 160 cm, die Außenvoliere ist 190 cm lang. Beide sind nur mit Naturholzsitzstangen und Äste ausgestattet. Plastik ist tabu. Am frühen Abend ziehen sich die Wellis zum schlafen in ihrem Vogelkäfig zurück, und am nächsten Tag beginnt das Spiel von vorne.

 

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Bild des Monats Januar




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