Joe Satriani – Shapeshifting

 

Nach zwei Jahren beglückt Gitarrist Joe Satriani die Fans mit einer neuen Platte. Ich war sehr gespannt, was sich Satriani mit seinem 17. Soloalbum einfallen hat lassen. Shapeshifting wurde von Jim Scott (Red Hot Chili Peppers, Tom Petty, Foo Fighters) und Joe Satriani produziert. Begleitmusiker waren Bassist Chris Chaney, Schlagzeuger Kenny Aronoff und Keyboarder Eric Caudieux, dazu kamen noch einige Gastmusiker.

Nach dem eher durchschnittlichen Titelsong, geht es mit dem Song Big Distortion gleich mächtig zur Sache. Man spürt regelrecht die Spielfreude.

Herausragend ist der Song Ali Farka, Dick Dale, An Alien And Me. Eine Mix aus Surfgitarre, unterlegt mit elektronischen Afro-Beats. Das erste Highlight auf diesem Album.

Danach folgt mit Teardops ein ruhiger, melodiös getragener Song. Eine Ballade, wie sie auf jedem Satriani-Album zu finden ist.

Mit Perfect Dust zieht Satriani die Zügel wieder an. Das verspielte Arrangement für Gitarre und Keyboards ist durchaus gelungen.

Nineteen Eighty ist wie der Name verspricht, der Gitarrensound der 80er Jahre. Der Song groovt und macht tolle Laune. Ein treibender Bass, präzises äSchlagzeug und darüber Satrianis melodisches Gitarrenspiel. Boogie as its best.

Spirits, Ghosts And Outlaws ist der härteste Song auf Shapeshifting. Treibend und geht schnell ins Ohr.

Nach diesem explosiven Song schaltet Satriani zwei Gänge zurück. Ein pumpender Bass eröffnet Falling Stars. Der Song erinnert vom Gitarrensound an Satriani’s Album Strange Beautiful Music. Hervorragend.

Waiting wird mit einer wunderbaren Melodie auf dem Piano eröffnet, bevor Satriani sich einklinkt. Ein Song zum träumen, leider viel zu kurz.

Zum ersten Mal gibt es auf einem Satriani-Album Reggae-Klänge zu hören, was mir aber nicht unbedingt zusagt. Here the Blue River klingt einfach zu banal, als das es klick macht.

Den Schlusspunkt setzt das fröhliche Yesterday’s Yesterday. Hier schlägt Satriani nochmals ruhige Töne an. Das Zusammenspiel von Banjo und Mandoline verleitet zum mitsummen.

Fazit: Shapeshifting ist ein solides Werk von Satriani, mit einigen Höhepunkten, aber auch dem einen oder anderen Durchhänger.

Musik: 7/10
Klang: 6,9/10

 

01. Shapeshifting
02. Big Distortion
03. All For Love
04. Ali Farka, Dick Dale, an Alien and Me
05. Teardrops
06. Perfect Dust
07. Nineteen Eighty
08. All My Friends Are Here
09. Spirits, Ghosts and Outlaws
10. Falling Stars
11. Waiting
12. Here The Blue River
13. Yesterday’s Yesterday

Joe Satriani – electric and acoustic guitars, banjo, whistling, claps
Chris Chaney – basses, additional rhythm guitar on „Falling Stars“
Kenny Aronoff – drums
Eric Caudieux – keyboards, sound design, editing, percussion, whistling, claps
Lisa Coleman – Piano on „Waiting“ and „Yesterday’s Yesterday“
Christopher Guest – mandolin on „Yesterday’s Yesterday“
Jim Scott – percussion, whistling, claps
Neil Baldock – claps




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