Kulinarik im Schwarzwald 2020, Teil 2

Am Spätnachmittag komme ich in Gengenbach an. Die einstige Reichsstadt liegt im unteren Kinzigtal am Rand des mittleren Schwarzwaldes. Die historische Altstadt mit ihren schmalen Gässchen verzaubert mit malerischen Ecken und Winkeln. Sehr fotogen ist der reich verzierte Innenraum der ehemaligen Klosterkirche, die heutige Stadtkirche St. Marien und die Engelgasse mit ihren historischen Fachwerkhäusern. 

 

 

Nach dem Rundgang durch die denkmalgeschützte Altstadt führt mich der Weg in das Hotel Restaurant Sonne, wo ich auch übernachten werde, zum Abendessen. In dem rustikalen Gasthaus gibt es gutbürgerliche Küche ohne großen Anspruch. 

Zu einem süffigen Radler wird Baguette mit Griebenschmalz an dem Tisch gebracht. Das ist deftig und gut. Die Grießklößchensuppe schmeckt sehr fein. Die Klößchen haben die richtige Konsistenz und die Bouillon kommt auch nicht aus der Tüte. 6,9/10

 

Auch der Hauptgang geschmorte Kalbsbäckchen mit Gemüse und Kartoffelpüree überzeugt. Das Fleisch ist butterzart, das Schmorgemüse knackig, nur das Kartoffelpüree könnte etwas samtiger sein. Es ist ein gutes, wenn auch deftiges Wohlfühlgericht. 6,5/10

 

Zum Abschluss gibt es Kaiserschmarren. Dieser ist leider völlig misslungen. Ich vermisse die Buttrigkeit und Luftigkeit, die einen guten Kaiserschmarren ausmachen. 5,5/10

Speisen: 6/10
Service: 7/10
Ambiente: 6,9/10


Hotel Restaurant Sonne

Hauptstraße 23
77723 Gengenbach

 

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