Jeff Beck „Truth“

Jeff Beck nahm 1968 einen Klassiker der modernen Rockmusik auf. Auf seinem bluesgetränkten Debütalbum „Truth“ sind nur Covers von anderen Künstlern zu finden, darunter Shapes of Things von den Yardbirds oder Morning Dew von Bonnie Dobson. Seine eigenwilligenInterpretationen stellen nicht nur die Gitarre in den Vordergrund, sondern lassen genügend Spielraum für seine Mitspiele. Da wären Ron Wood am Bass, Mickey Waller am Schlagzeug, Sänger Rod Stewart, außerdem diverse Begleitmusiker, unter anderem Nicky Hopkins, Jimmy Page und Keith Moon.

Ich habe die beiden SACDs von Audio Fidelity und MFSL miteinander verglichen. Die Audio Fidelity, remastered von Steve Hoffman, liefert einen klaren, knackigen Klang, und Rod Stewarts Stimme kommt besonders gut herüber. Eine Mastering-Philosophie von Hoffman ist es, der Stimme genügend Gewicht zu verschaffen.

Die MFSL, remastered von Shawn Britton, weist im Vergleich zur Audio Fidelity-Pressung etwas weniger Dynamikumfang auf, was sich aber nicht negativ im Klangbild bemerkbar macht. Hörbar ist dagegen der prägnante Bass, der sich zu sehr in den Vordergrund schiebt. 

Fazit: Die Audio Fidelity ist etwas ausbalancierter und klingt etwas frischer. Die betont die unteren Frequenzen und klingt dafür an bassschwachen Lautsprechern vorteilhafter.




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