Monkī Ramen I Izakaya


Asiatische Restaurants sprießen wie Pilze aus dem Boden. Anfang September eröffnete das Monkī Ramen I Izakaya in der Nürnberger Innenstadt. Wie der Name schon nahelegt, liegt der Fokus auf Ramen. Diese japanische Nudelsuppe gibt in verschiedenen Variationen, zusätzlich verschiedene japanische Reisgerichte und kleine Gerichte, wie sie in japanischen Izakayas üblich sind.


Zum Auftakt gibt es ein Spicy Tuna Tartar. Optisch schön angerichtet, ist es geschmacklich eine undefinierbar klebrige Masse. Ich schmecke weder Avocado noch Thunfisch, sondern nur Schärfe. Das Thunfischtatar ist so stark mariniert, dass keinerlei Textur vorhanden ist, das gleiche gilt für die Avocadocreme. Spicy schön und gut, das ist einfach nur schlecht gemacht. Genießbar sind nur die Chips aus der Tüte. 5/10


Als zweiten Gang gibt es Gyoza, gefüllt mit gehacktem Schweinefleisch und Gemüse. Die Teigtaschen blieben wohl zu lange auf dem Grill, denn die Unterseite ist leicht angekohlt. Knusprig sollen sie sein, wenn man sie richtig zubereitet. Das sind die schlechtesten Gyoza, die ich jemals gegessen habe. Unterirdisch schlecht. 5/10


Als Hauptgang gibt es gegrilltes Teriyaki-Hähnchen mit Reis, Misosuppe und eingelegten Gurken und Rettich. Das schmeckt schon weitaus besser, als die beiden Gänge zuvor, ohne das ich jetzt in Begeisterung gerate. Das beste davon ist die Misosuppe mit einem würzigen Aroma. 5,9/10


Fazit: Die moderne Einrichtung passt überhaupt nicht zum gemütlichen Charme eines traditionellen Izakaya, eher zu einer Burgerbude. Handwerklich wurden so viele Fehler gemacht, dass ich nichts positives schreiben kann. Einen weiteren Besuch werde ich mir sicherlich nicht antun. Ob sich das Restaurant mit dieser Qualität auf Dauer halten kann? Ich bezweifle es.

Speisen: 5,5/10
Service: 6/10
Ambiente: 6/10


Monkī Ramen I Izakaya
Königstraße 41
90402 Nürnberg




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