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Restaurant Le Cinq

Haute Cuisine
Die französische Haute Cuisine hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. Die klassische Speisenfolge mit Suppe, Hauptgang und Dessert, sowie die mehrgängigen Menüs, wurden in Frankreich erfunden. Marie-Antoine Carême gilt als Wegbereiter der Haute Cuisine zu Beginn des 19. Jahrhundert. Er verfeinerte die französische Esskultur und legte großen Wert auf das Anrichten der Speisen. Auguste Escoffier war der größte Koch Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Escoffiers Rezepte sind weltberühmt. Wer kennt nicht Seezunge in Weißweinsauce oder Pfirsich Melba? Fernard Point prägte die Nouvelle Cuisine, die sich unter anderem dadurch definiert: Frische der Zutaten, möglichst kurze Garzeiten und Bewahrung des Eigengeschmacks. Den Weltruhm erntete sein Schüler Paul Bocuse.

Einer der einflussreichsten Köche ist Alain Ducasse. Er revolutionierte die französische Haute Cuisine mit seinem mediterranen Kochstil und prägt die Spitzengastronomie bis heute. Ein cleverer Geschäftsmann ist der mittlerweile 61-jährige ebenfalls. Ducasse exportierte die französische Haute Cuisine in alle Welt und herrscht heute über ein riesiges Imperium von 26 Restaurants, diverse Publikationen und Ausbildungsstätten. Alain Ducasse unterstützte auch die Kampagne, dass die französische Küche von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt wurde.

Die Pariser Spitzengastronomie ist die teuerste der Welt. Drei- bis viergängige Mittagsmenüs kosten rund 150 €, Abendmenüs sind doppelt so teuer und à la carte wird es erst richtig teuer! So hervorragend die Haute Cuisine auch sein mag, es bleibt leider ein flüchtiges Vergnügen. Nur wenige Kompositionen haben sich in mein kulinarisches Gedächtnis eingebrannt, darunter unter anderem Wolfsbarsch auf Kaviar im L’Ambroisie oder Millefeuille im Martín Berasategui.

Das Four Seasons George V (244 Zimmer/Suiten) ist neben dem Le Bristol und Plaza Athénée eins der drei großen Luxushotels in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs war es das Hauptquartier von General Eisenhower. Unter den vielen prominenten Gästen waren auch die US-Präsidenten Richard Nixon und Jimmy Carter. Das Spitzengastronomie ein knallhartes Geschäft ist, dürfte unter Restaurantkennern bekannt sein. Im Zuge eines Managementwechsel wurde 2014 der langjährige Küchenchef Eric Briffard entlassen. Zwei Sterne waren auf Dauer nicht genug Prestige für eins der angesehensten Häuser in Paris. Nachdem Christian Le Squer (vormals 3-Sterne-Restaurant Ledoyen) den Posten von Briffard übernommen hatte, war es dann 2016 endlich soweit und das Le Cinq darf sich mit dem dritten Stern schmücken. Das Four Seasons George V ist das einzige Hotel in Europa, wo alle drei Hotelrestaurants vom Guide Michelin ausgezeichnet wurden – ein Stern für Le George und L’Orangerie, sowie drei Sterne für Le Cinq.

 

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Beim Betreten des Hotels erstarrt man fast in Ehrfurcht vor dieser Opulenz. Marmor und Blumen wohin das Auge blickt. Die Blumenbouquets sind die schönsten, die ich bisher in einem Hotel gesehen habe. Verantwortlich dafür ist der Amerikaner Jeff Leatham mit seinem siebenköpfigen Team. Durch ein schmiedeeisernes Portal werde ich in den Speisesaal geführt. Der erste Eindruck ist nicht gerade positiv. Der Saal mit seinen 60 Sitzplätzen wirkt altbacken dekadent. Die vier raumhohen Palmen wirken wie ein Fremdkörper und passen nicht zu diesem durchaus gemütlichen Ambiente. Zwar herrscht nicht die drangvolle Enge wie im Arpège, aber mehr Privatsphäre würde auch nicht schaden. Die stilvolle Eleganz eines Epicure, L’Ambroisie oder Le Meurice suche ich hier vergebens, vom Alain Ducasse au Plaza Athénée will ich erst gar nicht reden. Aber ich bin hier um zu speisen und nicht um die Dekoration zu bewerten.

 

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Die Speisekarte ist sehr übersichtlich und wird wie überall üblich saisonal angepasst. Nur selten finden sich neue Kompositionen auf der Karte. Der Grund sind die sogenannten „Signature-Gerichte” mit denen Christian Le Squer berühmt geworden ist. Die ausländischen Gäste kommen vor allem wegen dieser Klassiker und erwarten eine gewisse Kontinuität. Die zahlungskräftige Klientel bekommt die französische Speisekarte auch in englisch, japanisch, chinesisch und russisch vorgelegt. Die Speisekarte in deutsch gibt es nicht, aber irgendwie auch verständlich.

 

Our „mises en bouche“
fine scallops mousse, crunchy buckwheat pancake, truffled celery water

Gratinated Onions  
contemporary / “parisian style”

Line-fished Sea Bass 
caviar / buttermilk from my childhood

Cepsmushrooms / ham 
truffle spaghetti

Dairy Iced 
baking powder tast

Crunchy Grapefruit 
preserved and raw

 

Als Aperitif wähle ich ein Glas Rosé Champagner, ein anderes Getränk wäre auch eine Sünde. Das 9-Gänge-Menü klingt einladend, aber beim ersten Besuch halte ich mich doch an die Klassiker. Ein Pinot Noir aus Morey-Saint-Denis begleitet mich durch den Abend.

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Das erste dreiteilige Amuse Bouche (Mousse, Cracker und Wasser) finde ich gelinde gesagt langweilig (8). Das zweite Amuse Bouche ist schon besser (8,5/10).

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Der erste Gang nennt sich „Gratinée d’Oignons” (70 €). Das klingt nicht unbedingt nach Haute Cuisine, entpuppt sich aber als eine der besten Gerichte, die ich seit langem gegessen habe. Auf dem Teller liegen gratinierte Zwiebelkugeln gefüllt mit Zwiebelbouillon, geschmorte Parmesan- und Zwiebelstücke, schwarze Trüffelemulsion in einem dickflüssigen Jus. Der intensive, leicht süßliche Geschmack passt hervorragend dazu (9/10).

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Der erste Hauptgang ist „Bar de Ligne“ oder Seebarsch mit Kaviar (135 €). Der Teller ist puristisch angerichtet, Konzentration auf das Wesentliche. Die salzige Textur von Kaviar harmoniert sehr gut zur milden Buttermilchsauce. So stelle ich mir eine auf wenige Produkte reduzierte Komposition vor (9/10).

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Eines von Le Squers berühmtesten Gerichte ist „Spaghetti en Timbale Truffée” (130 €). Diesen Klassiker hat Le Squer aus seiner Zeit im Restaurant Ledoyen mitgebracht. Die Timbale ist mit einer Trüffel- und Kalbsreduktion glasiert und umgeben von einer Trüffel- und Sahnesauce. Als ich die Timbale aufschneide, strömt mir der herrliche Duft von Trüffeln entgegen. Innerhalb der Form befindet sich Schinken, schwarze Trüffeln und Artischocken. Diese Komposition setzt alle kulinarischen Glücksgefühle, ein Gericht für die Ewigkeit (10/10).

 

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Ein fünfteiliger Käseteller mit Früchtebrot beschließt die Hauptgänge. Eine sehr gute Auswahl, richtig temperiert und beste Reife (9,5).

 

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Ein zweiteiliges Pre-Dessert (9) leitet zu den Desserts über.

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Nachdem gerade das Pre-Dessert abgeräumt wurde, wird auch schon das erste Dessert serviert. Man möchte doch mal Luft holen, das ist viel zu schnell. „Givré Laitier” (35 €) ist ein Klassiker von Christian Le Squer. Das kunstvoll arrangierte Gebilde besteht aus Meringue, Mandeln, weiße Schokolade, Milchcrème und Milcheis. Ein köstliches Zusammenspiel zarter Aromen (10/10).

 

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„Croquant de Pamplemousse” (38 €) ist ein weiteres Signature-Dessert – rohe und konfierte Pampelmuse mit Sorbet und Krokant. Eine handwerklich perfekte Kür, aber es erreicht nicht das Intensität des vorherigen Dessert. Hier vermisse ich Kontrast zur säuerlichen Textur (8/10).

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Am Ende gibt es noch Schokolade und Gebäck. Nicht irgendein Gebäck, sondern Kouign-Amann. Dieses Gebäck ist eine bretonische Spezialität und besteht aus Hefeteig, Butter und Zucker. Der Teig wird wie ein Blätterteig gefaltet und mit Zucker bestreut. Durch das Backen entsteht die feine karamellisierte Kruste. Grandiose Patisserie (9,5/10). Ich bin so gesättigt, ich schaffe nur zwei Bissen. Ich bekomme zwei Stück von dem köstlichen Gebäck und Karamellbonbons zum mitnehmen.

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Christian Le Squer gelingt es spielerisch seine klassisch französische Haute Cuisine mit modernen Elementen zu kombinieren. Die Gerichte sind farbenfroh komponiert, wie ich sie in dieser Form noch nicht gesehen habe. Der Speisesaal könnte dagegen ein frisches Dekor vertragen. Knapp 487 € macht am Ende die Rechnung, dabei wurde ein Dessert vom sonst  aufmerksamen Service vergessen zu berechnen. Eine niedrige Rechnung wäre ein Grund zum freuen, aber so ein Fehler darf in einem 3-Sterne-Restaurant nicht passieren.

 

Speisen: 9
Service: 8,5
Ambiente: 7

 

Le Cinq @ Four Seasons George V
31 Avenue George V
75008 Paris

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Restaurant Shang Palace

Grandios ist die Aussicht von der Terrasse im Hotel Shangri-La. Hier ist der Eiffelturm fast zum Greifen nahe. Leider ist die Bar nur von Juli bis Mitte September geöffnet. Wer unbedingt diese Aussicht genießen möchte, egal zu welcher Jahreszeit, muss nur ein Zimmer mit Terrasse buchen. Kein billiges Vergnügen mit 1.330 € pro Nacht. Das Shangri-La soll ein sehr gutes chinesisches Restaurant haben. In Paris in ein chinesisches Restaurant gehen? Warum nicht. Die chinesische Küche wird grob in acht Regionalküchen unterteilt – in Paris geht man nicht zum Chinesen, sondern ins Kanton-, Shanghai-, Sichuan- oder Yunnan-Restaurant. Hierzulande dominieren immer noch die All-You-Can-Eat-Buffets. Das kulinarische Desinteresse ist auch ein Grund, warum die chinesische Küche in Deutschland so miserabel ist. Da ist mir der Thailänder oder Vietnamese um die Ecke viel sympathischer.

 

Das Shang Palace ist das einzige chinesische… pardon, kantonesische Restaurant in Paris, das mit einem Stern vom Guide Michelin ausgezeichnet wurde. Shang Palace ist der geläufige Name für asiatische Restaurants, die sich auf die kantonesische Küche spezialisiert haben. Am Eingang zum Speisesaal stehen große Stehvasen und wandhohe Raumteiler. Beleuchtete Jade-Säulen und Kronleuchter sorgen für ein warmes Ambiente. Chef de Cuisine Samuel Lee legt großen Wert auf eine authentische Zubereitung. Die Speisekarte umfasst 77 Gerichte, unterteilt in Vorspeisen, Suppen, Barbecue, Seafood, Fleisch, Geflügel, Gemüse, Reis- und Nudelgerichte, Dessert. Ich bestelle sechs Gänge…

 

Wonton Soup – shrimp, pork and black mushroom dumplings poached in a traditional Cantonese clear broth

Barbecued pork spare-ribs with honey

Sea scallops sautéed with glass noodles

Fried rice with crab meat, shrimps, chicken, roasted duck Cantonese style, mushrooms, asparagus, steamed in a lotus leaf

Chilled mango cream with pomelo and sago

Rice balls with mixed fruits and whipped cream

 

Das Amuse Bouche aus marinierten Gemüsestreifen ist allenfalls mittelmäßig (6/10). Es folgt eine Wonton Suppe (26 €). In einer klaren Brühe liegen Teigtaschen gefüllt mit Shrimps, Schwein, Pilze, und Pak Choi. Die feinwürzige Suppe schmeckt schon viel besser (7/10).

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Der nächste Gang sind Barbecue Spare-Ribs (32 €). Die in Honig marinierten Ribs sind aromatisch und die milde Schärfe passt sehr gut zur süßlichen Sauce, aber das Fleisch könnte eine Spur zarter sein (7/10).

 

Jakobsmuscheln liegen auf einem Bett von Glasnudeln (30 €). Die Muscheln haben genau den richtigen Biss und schmecken nach Meer. Diese halbe Portion ist sehr fein (7,5/10).

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Der nächste Gang ist eine halbe Portion Brauner Reis mit Shrimps, Huhn, Ente, Spargel und Pilze in einem Lotusblatt (15 €). Geschmackvoll mit intensiv duftendem Aroma. Da hätte ich doch lieber eine ganze Portion bestellen sollen (7,5/10).

 

Mit zwei Desserts lasse ich das Abendessen langsam ausklingen. Mango-Creme (14 €) und Reisbällchen gefüllt mit Mango, Melone und Sahne (12 €). Ein süßer, aber eher langweiliger Abschluss (beide 6/10).

 

Das Shang Palace ist kein günstiges Restaurant. Einschließlich Getränke stehen am Ende 160 € auf der Rechnung. Richtig überzeugend war das Abendessen nicht. Natürlich besser als der Chinese zuhause, aber es geht schon noch viel besser. Dazu muss man schon nach Hongkong oder Shanghai fliegen.

Speisen: 7
Service: 8
Ambiente: 8,5

Shang Palace @ Shangri La
10 Avenue d’Iéna
75116 Paris, Frankreich

Restaurant Quo Vadis

 

Wir besuchen das Quo Vadis in der Nürnberger Nordstadt. Das alteingessene Szene-Restaurant offeriert gehobene italienische Küche. Die Inneneinrichtung ist durchaus gemütlich. Wir bestellen eine Kürbissuppe für 7,50 € und Spaghetti dello Chef für 11 €.

 

Die Kürbissuppe (5/10) sieht zwar ansprechend aus, schmeckt aber fad. Von Kürbis schmecke ich fast gar nichts. Unter einer Schicht Rucola ist das Nudelgericht verborgen. Geschmacklich allenfalls Fertiggerichtniveau (4,5/10).

 

Es tut mir leid Quo Vadis, aber die Küche war schon mal viel besser. Wenigsten das Glas Bardolino kann überzeugen. Der Service ist eher von der unaufmerksamen Sorte. Fazit: Das Quo Vadis sieht uns so schnell nicht wieder.

Speisen: 5/10
Service: 5,5/10
Ambiente: 7/10

Quo Vadis
Elbinger Str. 28
90491 Nürnberg

Restaurant China Star

Das chinesische Restaurant China Star in Fürth gibt es gefühlt schon seit Jahrzehnten. Gott sei Dank gibt es hier kein All-You-Can-Eat-Buffet, sondern man wählt à la carte.

Die Frühlingsrolle kommt nicht aus der Tiefkühltruhe und wird frisch zubereitet. Der Teig ist knusprig und die Füllung aus Gemüse und Hackfleisch saftig (6,5/10).

 

Geröstete Ente findet man in jedem China Restaurant. Dieses Exemplar ist gut, wenn auch das Gemüse etwas zu mild gewürzt ist (6/10).

 

China Star
Schwabacher Str. 265
90763 Fürth

Restaurant SoulFood, die 17.

 

Brotkorb mit Ziegenkäse und brauner Butter

 

Geschmorte bunte Beete mit griechischem Joghurt, gerösteten Pistazien und Himbeeressig  (6,5/10)

 

Französische Bio-Entenleber gebraten mit eingelegtem Jona Gold Apfel, hausgemachtem Butter-Brioche, Apfelsorbet und Schalotten-Jus  (7/10)

 

Müslischale, Mascarpone-Schaum, Waldbeeren, Sorbet und Ceralien. (7,5/10)

 

SoulFood
Unterer Markt 35
91275 Auerbach

Khao Hom Thai Restaurant

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Erstbesuch im Khao Hom, ein thailändisches Restaurant in Neunkirchen am Brand. Die Einrichtung ist schick, wenn auch die Lage in einem Industriegebiet nicht unbedingt optimal ist.

Die Auswahl auf der Karte ist fast schon zu groß. Als Vorspeise wähle ich Hähnchenbrustfiletspieße mit hausgemachten Erdnuss-Dip. Ein sehr leckerer Auftakt.

 

Als Hauptgericht gibt es Schweinebauch mit gemischtem Gemüse und Thai-Jasmin Duftreis. Das Gemüse ist bissfest und gut im Geschmack. Beim Schweinebauch hätte ich mir eine knusprigere Panade gewünscht.

 

Fazit: Gute thailändische Küche zum günstigen Preis. Wir werden das Restaurant bestimmt mal wieder besuchen.

Speisen: 6/10
Service: 6/10
Ambiente: 6,5/10

 

Khao Hom
In der Selau 5
91077 Neunkirchen am Brand

Bamberger Impressionen

 

Wir besuchen  Schloss Seehof in Memmelsdorf. Ein imposantes Anwesen mit einem schön angelegten Garten. Im Restaurant-Café gibt es Kaffee und dazu hausgemachten Heidelbeerkuchen. Der Kuchen ist saftig und geschmackvoll. Hervorragend.

 

Am Nachmittag schlendern wir durch die hübsche Altstadt von Bamberg, besuchen die Neue Residenz und gehen anschließend zum Abendessen.

 

La Villa soll zu den besten Restaurants in Bamberg gehören und wird sogar vom Michelin-Guide empfohlen. Das Restaurant gehört zum Stadthotel Villa Geyerswörth und liegt zentral in der Bamberger Altstadt.

 

Neugierig geworden, besuchen wir das Restaurant am Abend. Die Inneneinrichtung ist elegant. Bei angenehmen Temperaturen kann man auch auf der Terrasse sitzen. Die Speisekarte ist übersichtlich und offeriert gehobene mediterrane Küche.

Als Amuse-Bouche gibt es ein Buttermilch-Radieschen-Getränk. Erfrischend, aber auch nichts besonderes.

Bloody Mary – Staudensellerie / Garnele

 

Gebratene Jakobsmuschel – Marinierte Rote Beete / Himbeeren / Feldsalat

 

Thunfisch – Gnocchi / Fenchel / Tomaten-Melonenfond

 

Die Tomatensuppe wäre fein, wenn nicht die Schärfe den Eigengeschmack komplett übertünchen würde. Die Jakobsmuschel finde ich durchaus gelungen, aber die Komposition von Feldsalat mit Roter Beete passt nicht zusammen. Der Thunfisch schmeckt schon besser und ist das beste Gericht aller drei Gänge, aber warum der Thunfisch in einer Suppe ertränkt werden muss, ist mir ein Rätsel. Leider hat uns das Restaurant La Villa nicht überzeugt. Die Empfehlung vom Michelin kann ich nach unserem Besuch nicht nachvollziehen.

Speisen: 5/10
Service: 6,5/10
Ambiente: 7/10

La Villa
Geyerswörthstraße 15 – 21a
96047 Bamberg

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