Archive for the 'Musik' Category



HAKEN – The Mountain

hakenDas Prog-Sextett HAKEN hat 2013 mit seinem dritten Album „The Mountain“ eines der besten Prog-Rock Alben veröffentlicht. Waren auf den ersten beiden Alben „Aquarius“ und „Visions“ ihre Vorbilder Dream Theater, Gentle Giant, King Crimson oder Yes nicht zu überhören, haben sich HAKEN mittlerweile von ihren Vorbildern gelöst. HAKEN verbinden respektvoll die Vergangenheit und die Gegenwart, ohne dabei zu einer billigen Kopie zu verkommen.

Auch wenn die sechs Musiker ihre überquellende Virtuosität in fast jedem Song zeigen, überfrachten sie nicht den Song damit. „The Path“ erinnert mit den ruhigen Gesang und begleitenden Piano an Queen, während der Satzgesang auf „Cockroach King“ in bester Gentle Giant-Manier vorgetragen wird. Ausflüge in den Jazz und Metal werden songdienlich verarbeitet. Höhepunkte unter den neun Songs: „Cockroach King“, „As Death Embraces“ und das orientalisch angehauchte „Pareidolia.“

Man darf gespannt sein, was auf „The Mountain“ folgt.

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70er Retro-Hard Rock

Die 70er Hard Rock Retro-Welle brachte einige interessante Bands hervor. Ob sie auf Dauer erfolgreich sind, ist zu bezweifeln.

Derzeit auf dem Plattenteller:

Blood Ceremony – The Eldritch Dark
Graveyard – Hisingen Blues
Kadaver – Kadaver
Pentagram – First Daze Here Too

Ebenfalls hörenswert sind Orchid, Purson, Witchcraft.

20 Progressive Rock Songs

Progressive Rock Musik hatte ihren Höhepunkt in den 70er Jahren, umso schöner das Steven Wilson mit dem Album „The Raven That Refuses To Sing“ ein hervorragendes und zeitgemäßes Prog Album produziert hat. Der Opener Luminol schafft es sogar unter meine zwanzig besten Prog Songs aller Zeiten.

Dream Theater – Metropolis, Pt 1
ELP
– Tarkus
ELP – The Endless Enigma
ELP
– Karn Evil 9
Genesis – The Musical Box
Genesis – Supper’s Ready
Jethro Tull – Thick As A Brick, Pt 1
King Crimson – 21st Century Schizoid Man
King Crimson – The Court Of The Crimson King
Mike Oldfield – Tubular Bells, Pt 1
Pink Floyd – Echoes
Pink Floyd – One Of These Days
Pink Floyd – Shine On You Crazy Diamond
Rush – 2112
Rush – La Villa Strangiato
Rush – YYZ
Steven Wilson – Luminol
Yes – Close To The Edge
Yes – Roundabout
Yes – Awaken

KEF X300A

Computerlautsprecher gibt es wie Sand am Meer, aber audiophile Lautsprecher in akteptabler Größe sind rar. Harman/Kardon machte den Anfang als im Jahr 2000 die durchsichtig gestylten Soundsticks und iSub vorgestellt wurden. Im Sog des iPod-Erfolg brachten viele Hersteller einige interessante Lautsprecherkonzepte ohne audiophilen Anspruch auf dem Markt. Erst die Einführung der B+W MM-1 Lautsprecher mischte die Karten wieder neu.

kefMittlerweile ist auch der „britische“ Lautsprecherhersteller KEF auf den Multimedia-Zug aufgesprungen und bietet mit dem Modell X300A einen audiophilen Kleinlautsprecher an.  Die KEF X300A ist ein Aktivlautsprecher für den PC, Mac oder iPod in High-End Qualität. Von den großen KEF Lautsprechern hat die X300A die Uni-Q-Treiber geerbt. Zwei Class-A/B Endstufen und eine hochaufösende 96 kHz/24 Bit Datenverarbeitung. Vielfältige Einstellungen ermöglichen eine wandnahe oder frei im Raum stehende Aufstellung der Lautsprecher. Aufgrund der Gehäusevolumens ist ein Subwoofer nicht nötig.

Was den Klang betrifft, muss sich die KEF X300A nicht vor größeren Monitorlautsprechern verstecken. Der Klang ist sehr transparent und dynamisch, ohne jegliche Schärfe. Das hochauflösende Klangbild begeistert, selbst wenn man direkt vor dem Lautsprecher sitzt. Die breite und tiefe Bühnendarstellung zählt ebenfalls zu den Stärken der KEF X300A. Die Größe ist der wohl einzige Nachteil der KEF X300A. Auf einem kleineren Schreibtisch wirkt die Gehäusebreite/tiefe sehr wuchtig.

Link zur KEF X300A Produktseite.

Clockwork Angels

Jedes neues Rush Album wird mit Spannung erwartet und auch „Clockwork Angels“, das 20. Studioalbum des kanadischen Rock-Trio (Geddy Lee – Vocals, Bass, Alex Lifeson – Gitarre, Neil Peart – Drums) macht keine Ausnahme. Das Cover zitiert auch die Vergangenheit – die Uhr zeigt 21:12 an, Reminiszenz an das Album „2112.“ Das neue Album ist die konsequente Weiterentwicklung des Vorgängeralbum „Snakes & Arrows“ und klingt entsprechend rockiger und progressiver.

„Clockwork Angels“ hat nicht so viele Ohrwürmer wie auf „Snakes & Arrows“, aber dadurch wird das Album auch zu keiner Sekunde langweilig. Im Gegensatz zum letzten Album wurde Geddy Lees Bass prominent in den Vordergrund gemischt und harmoniert prächtig mit Neil Pearts abwechslungsreichen Schlagzeug. Gitarrist Alex Lifeson zeigt, warum er zu den besten Gitarristen zählt. Sein Gitarrenspiel ist nicht effekthascherisch, sondern songdienlich und zwischendurch streut er das eine oder andere geniale Solo ein. Auf 5 der 12 Songs wird das Trio von „Strings“ unterstützt.

Herausragende Songs sind der Opener Caravan, Clockwork Angels, Halo Effect, Seven Cities Of Gold, Headlong Flight und der letzte Song The Garden. The Garden ist vielleicht der beste Song, den Rush seit den 90ern geschrieben haben… ein Song zum dahin knien. Das Rush nach über 40 Jahren Bandbestehen so ein Hammeralbum gelingt, konnte man nicht erwarten. „Clockwork Angels“ ist das beste Rush Album seit „Presto.“

Best of 2011

Neuveröffentlichung:

  • Priscilla Ahn – When You Grow Up
  • Dream Theater – A Dramatic Turns of Events
  • Foo Fighters – Wasting Lights
  • Opeth – Heritage
  • Steven Wilson – Grace for Drowning

Wiederveröffentlichung:

  • Black Sabbath – Master of Reality (Universal Japan)
  • Donovan – Sunshine Superman (EMI)
  • Elvis – Elvis Presley/Elvis (Sony)
  • Serge Gainsbourg – Histoire de Melody Nelson
  • Jethro Tull – Aqualung  (EMI)
  • Mike Oldfield – Tubular Bells (Universal Japan)
  • Pink Floyd – Wish You Were Here (Analogue Productions)
  • Carly Simon – No Secrets (Audio Fidelity)
  • James Taylor – JT  (MFSL)
Enttäuschung:
  • Chickenfoot – Chickenfoot III
  • Lady Gaga – Born This Way

Steve Wilson zum „Aqualung“ Remix

Ein interessanter Kommentar von Steven Wilson zu seinem Remix von Jethro Tull „Aqualung.“
Guys, I have no problem if people dislike aspects of the remix (one million people would produce 1 million different mixes after all, and the same is true of mastering). However, incorrect assumptions I feel I have to respond to!

There is no compression added to the acoustic guitars on my mix – they were recorded with heavy compression – it’s always been there, and might I suggest that you are hearing the „cheap“ compression because you can actually hear it for the first time?

I think I opened a can of worms when I quoted my mix notes for just the title track. Unlike on Aqualung there is no EQ added or taken off the piano on the intro of Locomotive Breath. It sounds tonally exactly as it came off tape – I’m not sure what you are hearing, it sounds the same to me except without all the murk and tape hiss. To reiterate; the piano EQ I added on the title track was to match the sound of the piano on the original, not to make it brighter for no reason. What came off tape was considerably duller than both old and new mixes (I’m sure you understand that they did add EQ to instruments when they did the original mix, and didn’t just push up the faders!)

I’m not sure the piano on the album is a grand piano at all, do we have this information to hand already? It sounds like an upright to me – if that info is not out there I can check with Ian to see if he remembers. It does sound more characteristic of a bar room upright on the whole album, but I’ve always quite liked that about it. If you thought my new mix was suddenly going to make it sound like an exquisitely recorded Steinway D then you over-estimate the possibilities of remixing!

Pete’s mastering is good – hardly any limiting, a nice tight low end, and I didn’t mean to overstate the extra brightness, it’s really not extreme and sounds far from harsh to me, just crystal clear, but at the expense of a *little* of the warmth (let’s keep some perspective here).

To those people (at least the ones over 30) who think they can hear above 15K, I would be very skeptical of that – try this test:

http://www.noiseaddicts.com/2009/03/…-hearing-test/

I haven’t found anyone over 30 who can yet, though I’m sure there are a few out there. In fact many can’t hear 15K either. See what you can hear….

SW




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