Archive for the 'Reisen' Category

Impressionen aus Heidelberg, Teil 2

 

Der Studentenkarzer ist eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Im Karzer, vom lateinischen Wort Kerker abgeleitet, saßen Studenten wegen kleinerer Verstöße ein. Die Sprüche und Malereien auf den Wänden zeugen von Humor. Besonders sehenswert ist die Aula im Universitätsgebäude. Leider darf man aus bautechnischen Gründen die Empore nicht mehr besteigen. Das Jugendstilgebäude der Universitätsbibliothek, nur wenige Meter davon entfernt, ist ebenfalls einen Besuch wert.

hd_12

hd_11

hd_5

 

In der Unteren Straße befinden sich eine Bar nach der anderen. Ich gehe ins La Fée und bestelle einen Dutch Baby Pancake (Zitronentopfen, Beeren) und eine hausgemachte Apfel-Himbeer-Limonade. Beides sehr lecker.

hd_13

hd_14

 

Mittags gehe ich zum „Der kleine Spanier.“ Die Tapas sind okay, aber kein Vergleich zu  Tapas, wie ich es sonst aus Spanien gewohnt bin. Damit kann ich für dieses Restaurant keine Empfehlung aussprechen.

hd_18

 

Die Aussicht auf Heidelberg von der Scheffelterrasse im Schlossgarten ist schön. Interessant finde ich das Deutsche Apotheken-Museum mit seiner sehr beeindruckenden Sammlung von kunstvoll gefertigten medizinischen Gefäßen.

Scharffs Schlossweinstube, eines von drei 1-Sterne-Restaurants in Heidelberg, befindet sich ebenfalls auf dem Schlossgelände. Heute Abend verspüre ich keinen Drang nach Sterne-Küche, stattdessen besuche ich das Restaurant Backmulde, dass sich in einer ehemaligen Schifferherberge aus dem 17. Jahrhundert befindet. Der Restaurantführer Michelin zeichnet das Restaurant mit einem Bib Gourmand aus. Keine Sterne-Küche, sondern eine frische regionale Küche mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

hd_15

hd_16

Die Karte ist erfrischend übersichtlich und da muss man auch nicht lange überlegen. Ich bestelle einen Salat von Romanaherzen mit Sardellen, Parmesan und Croutons. Als Hauptgericht Pulpo mit Gemüse-Bohneintopf. Nun ja, was nützt eine große Portion Salat, wenn der Salat schlecht geputzt ist. Der Tintenfisch ist viel besser als die Vorspeise, das Feuer kann er aber nicht mehr herausreißen. Bib Gourmand hin oder her, aber das war heute nicht Michelin-like.

hd_17

hd_9

hd_19

Werbeanzeigen

Impressionen aus Heidelberg, Teil 1

 

Es sind schon einige Jahre vergangen, seitdem ich die Heidelberg am Neckar besucht habe. Zwei Tage dürfen es schon sein um die hübsche Altstadt, die Wandmalereien, die Universität, Museen, Philosophenweg und das Heidelberger Schloss zu besichtigen. Ich übernachte im Star Inn & Suites. Die 2018 eröffnete Hotelanlage ist großzügig angelegt und von der Altstadt nur vier Stationen mit der Straßenbahn entfernt.  

hd_20.jpg

 

Besonders bei ausländischen Touristen, vor allem Amerikaner und Japaner ist die Altstadt von Heidelberg beliebt. Dies liegt daran, dass der historische Stadtkern seit dem 17. Jahrhundert nahezu unverändert geblieben ist. Heidelbergs Hauptstraße, die längste Fußgängerzone Europas, ist gesäumt mit auswechselbaren Läden und billigen Restaurants. In den Gassen findet man doch das eine oder andere hübsche Geschäft und Café. 

hd_13

hd_14

hd_16hd_17

hd_15.jpg

hd_8

 

Heidelberg ist bekannt für die altehrwürdige Universität, die im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Die Mensa der Uni Heidelberg zählt zu den besten Deutschlands. Die Studenten haben von Mittag bis Abend eine Riesenauswahl am Buffet und auch an die Veganer wird gedacht. Ich probiere die Semmelknödel mit Champignons und Bohnen. Okay, man wird satt, aber kulinarische Genüsse sollte man in der Mensa nicht erwarten.

hd_18

hd_19

 

Zum hinunterspülen ein kühles Bier.

hd_21

hd_7

Impressionen aus Heidelberg, Teil 2

Kulinarischer Ausflug nach Regensburg

 

Regensburg
Es ist schon einige Jahre her seitdem wir in Regensburg  waren. Die Altstadt und ein Restaurant sind der Grund für diesen erneuten Besuch in der Stadt an der Donau. Die mittelalterliche Altstadt (seit 2006 UNESCO-Welterbe) ist gesäumt mit historischen Bauten, verträumte Gassen und urige Läden. Die Konzentration von Cafés, Kneipen und Restaurants ist enorm.

reg_1.jpg

reg_7

reg_6.jpg

reg_11

 

Nach dem Besuch des Regensburger Dom besuchen wir das Café Prinzess, das älteste Kaffeehaus in Deutschland.

reg_8

 

Der Baumburger Turm in der Altstadt ist einer der sogenannten Geschlechtertürme, die von reichen Patrizierfamilien im Mittelalter als Statussymbole erbaut wurden. Der Baumburger Turm gilt als der schönste der erhaltenen 20 Geschlechtertürme.

reg_4.jpg

 

Ein interessantes Gebäude ist das Goliath-Haus aus dem 13. Jahrhundert. Auf der Vorderseite kann man das Fresko David und Goliath von Melchior Bocksberger bewundern.

reg_2

storstad_1

 

Storstad
Auf der Rückseite des Goliath-Haus ist der Zugang zum Restaurant Storstad. Das Storstad (Schwedisch für Großstadt) wurde im Sommer 2014 von Anton Schmaus eröffnet, welches noch im gleichen Jahr mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Schmaus, verheiratet mit einer Schwedin, gehört zu einer neuen, jungen Generation von Spitzenköchen in Deutschland. Seine Wanderjahre verbrachte er in Lugano, St. Moritz, Stockholm und New York. Seit 2017 ist er außerdem der Chefkoch von der deutschen Fußballnationalmannschaft.

storstad_2

storstad_4.jpg

Mit dem Aufzug fahren wir hinauf in die fünfte Etage. Vorbei an der Bar und der hinter Glas offenen Küche werden wir zu unserem Tisch geleitet. Der helle Speisesaal ist schlicht im skandinavischen Stil eingerichtet, warme Holztöne dominieren. Das Publikum ist bunt gemischt, von Alt bis Jung ist alles dabei.

 

storstad_5

 

Das 70 Personen fassende Restaurant ist an diesem Freitagmittag gut gefüllt. Bei schönstem Sommerwetter genießen wir die Aussicht auf die Dächer Regensburgs und dem Dom.

Mittags gibt es ein dreigängiges Lunchmenü für 40€. Ein fairer Preis, dagegen sind die Preise für die Hauptgerichte sehr hoch. Mit 48€ bewegt man sich in Regionen von Zwei-Sterne-Restaurants. Wir bleiben trotzdem bei à la carte um die Vielfalt der Küche kennenzulernen. 

storstad_3.jpg

storstad_7

storstad_6

Als Aperitif gibt es eine Johannisbeerbowle. Gewürzbrot, Knäckebrot und Ziegenquark kommen auf dem Tisch. Das noch lauwarme Brot schmeckt sehr gut, mit dem Knäckebrot kann ich mich weniger anfreunden.

 

storstad_8.jpg

Der Gruß aus der Küche kommt im Glas, gefüllt mit Auberginen- und Artischockenschaum, Garnele. Fluffig mit feinen Geschmacksnoten. Nicht schlecht zum Auftakt. 7/10

 

storstad_9

Wir beginnen mit einer erfrischend leichten Vorspeise. Zu gegrillter Avocado gibt es eine Ajo Blanco (auf deutsch weißer Knoblauch). Die kalte Suppe mit Mandeln und Knoblauch ist typisch für die andalusische Küche. Mandeln treffen auf Knoblauch und fruchtiges Olivenöl. Zudem die Weintrauben und Jalapeno wunderbar mit Säure, Süße und dezente Schärfe harmonieren. Dieser Gang überzeugt durch seine Aromenvielfalt. 7,5/10

 

storstad_11

Als zweite Vorspeise gibt es Hamachi oder Gelbschwanzmakrele. In diesem Falle als Ceviche mit Koriander, Gurke und Avocado. Süße und säuerliche Aromen wechseln sich ab. Die Schärfe hält sich dezent im Hintergrund. Das Sorbet schmeckt erfrischend. 7,5/10

 

storstad_10

Meine Begleitung zieht anstatt Hamachi lieber Hummer vor. In einer fruchtigen Gazpacho liegen lauwarme Hummerstück. Mitspieler sind Melone, Minze und Kokosnuss. So gut, das nichts auf dem Teller zurückbleibt. 7,9/10

 

storstad_12

Als Hauptgericht gibt es Saibling mit Romana, Sellerie, grünes Curry. Der Fisch ist auf der Haut gebraten, perfekt gegart und schmeckt sehr gut. Ich bin kein Freund von Schäume, egal in welcher Geschmacksform. Das ist zu viel und stört die Balance auf dem Teller. 7/10

 

storstad_13

Zum Abschluss Gin & Tonic, Joghurt, Gurke. Auch hier spielt die Küche mit süßen und säuerlichen Aromen. Die hauchdünnen Gurkenscheiben und Joghurt ergänzen sich prima, das Gurkensorbet ist der erfrischende Kontrast. Geschäumter Gin & Tonic fügt dem Dessert eine herbe Note hinzu. Hervorragend. 7,9

 

storstad_14.jpg

Als Petit Fours gibt es eine eher langweilige Kaffeeschnitte. 6,5/10

 

Anton Schmaus begeisterte uns mit seiner raffinierten Welt der Aromen. Nach diesem vorzüglichen Mittagessen fällt unser Urteil eindeutig aus. Das Storstad gehört zu den besten Ein-Sterne-Restaurants in Bayern. Noch ein Wort zum ansonsten aufmerksamen Service. Die jungen Servicekräfte könnten ruhig etwas mehr Lockerheit vertragen.

Speisen: 7,5
Service: 7,5
Ambiente: 8

Storstad
Watmarkt 5
93047 Regensburg

Andalusien 2019 – Carmona

anda-296

Almodóvar del Río
Auf dem Weg nach Carmona komme ich am Castillo Almodóvar del Río vorbei. Die restaurierte Burg aus dem 8. Jahrhundert zählt zu schönsten Burgen in Spanien. Hier wurde unter anderem die TV-Serie „Games of Thrones“ gedreht. Castillo Almodóvar del Río bietet eine schöne Aussicht auf die Ebene und dem Río Guadalquivir. Die Mauren gaben dem Fluss den Namen Wadi al-Kabir, was so viel bedeutet wie „Der große Fluss.“ Der Río Guadalquivir ist übrigens der einzige befahrbare Fluss Spaniens.  

anda-297

 

Die letzten eineinhalb Tage verbringe ich in Carmona. Es ist mein erster Besuch in diesem kleinen Ort, 30 km östlich von Sevilla. Carmona ist authentisch geblieben und trotz Tourismus nicht überlaufen. Souvenir-Geschäfte findet man im Ort so gut wie keine. Carmona hat eine schöne Altstadt und einige markante Sehenswürdigkeiten, darunter die Alcázar de la Puerta de Sevilla oder Puerta de Córdoba.

anda-299

anda-300

anda-298

 

 

Ich gehe ins Molina de la Romera, ein vom Michelin Guide empfohlenes Restaurant. In einem wunderschön eingerichteten alten Gutshof wird bodenständige andalusische Küche serviert. Keine verzierten Teller und sonstiger Schnickschnack.

anda-286

anda-287.jpg

anda-289

 

Ibérico cured Ham, pure „Bellota“

anda-290

 

Ensaldadilla Big Prawns and Octpuss Russian Salad

anda-291

 

Tomato from Los Palacios stuffed with Red Tuna Mousse and Mango Samorejo

anda-292

 

Croquettes of Hake and Red Prawns

anda-293

 

Galician Beef Entrecôte

anda-294

 

Sevillian „Borrachuelo“ with Nougat Ice Cream from Jijona

anda-295

 

Die Vorspeisen waren klasse, Hauptgang und Dessert weniger.

Speisen: 6/10
Service: 6,5/10
Ambiente: 7,5/10

 

Das Parador de Carmona befindet sich im Alcázar del Rey Don Pedro, eine maurische Festung aus dem 14. Jahrhundert. Der Ausblick ist fantastisch und eine der schönsten historischen Unterkünfte in Andalusien. Das Zimmer mit Balkon ist rustikal eingerichtet, inklusive ein großzügiges Bad. 

anda-303

anda-243

anda-242.jpg

 

Am Spätnachmittag fängt es zu regnen an. Das beste ist jetzt ein Indoor-Besuch. Ich sehe mir die Iglesia Santa María de la Asunción an. Alles ist drei Nummern kleiner als die Kathedrale in Córdoba, aber die gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert ist einen Besuch wert.

Ich mache das letzte Urlaubsfoto auf der Terrasse des Parador. Ein letzter schöner Sonnenaufgang, bevor ich mich auf die Fahrt zum Flughafen nach Sevilla aufmache. 

anda-302

 

Fazit:
Andalusien ist immer wieder eine Reise wert, das betrifft nicht nur die wunderschöne Landschaft und das gute Essen, sondern auch die freundlichen Menschen. Besonders beeindruckend sind die Pueblo Blancos in der südlichen Sierra Nevada. Die Altstadt von Granada fand ich am schönsten, gefolgt von Córdoba und Sevilla. Marbella fand ich dagegen enttäuschend. 

Was die Kulinarik betrifft, in bester Erinnerung blieben die Restaurants Bardal in Ronda und Noor in Córdoba. Die besten Tapas Bars waren Taberna La Tana in Granada, Jóvenes Flamencos in Arcos de la Frontera, L’inspiration in Sevilla und Mesón Mariano in Málaga. Das Wetter war für März und April hervorragend, sonnig und angenehm warm, nur zwei Regentage trübten die Reise.  

Top-Sunset-Locations

  • Mirador de San Nicolás (Granada)
  • El Tajo Canyon (Ronda)
  • Conil de la Frontera
  • Parque Natural de la Sierra de Grazalema
  • Castillo de Gibralfaro (Málaga)
  • El Torcal
  • Faro de Torrox
  • Pampaneira

 

Die schönsten Dörfer in Andalusien 

  • Alhama de Granada
  • Almodóvar del Río
  • Arcos de la Frontera
  • Baeza
  • Bubion
  • Capileira 
  • Carmona
  • Casares
  • Cazorla
  • Cortegana
  • Frigiliana
  • Genalguacil
  • Grazamela
  • Iznájar
  • La Iruela 
  • Mojacar
  • Pampaneira
  • Ronda
  • Salobreña 
  • Vejer de la Frontera
  • Zahara de la Sierra

ENDE

Fine Dining in Córdoba

anda-273

Ich besuche das Restaurant Arbequina. Das Restaurant, vom Restaurantführer Michelin empfohlen, gehört zum 5-Sterne-Hotel Hospes Palacio del Bailío in der nördlichen Altstadt von Córdoba. Der kleine Speisesaal im Mudéjar Salon ist wunderschön. Verzierte Wände und eine prachtvoll dekorierte Decke mit hübschen Ornamenten.

anda-274

 

Ich bestelle das 8-gängige Menü Nara plus ein Extra-Dessert. Acht Gänge für 48 € ist unverschämt günstig. Ich bin gespannt, inwieweit die Qualität diesem Anspruch gerecht wird.

anda-316

 

Zum Brot werden drei verschiedene Olivenöle serviert.

anda-276

 

Coffee and Mascarpone Yogurt, Foie Minuit Charcoal, Smoked Eel

anda-275

 

Scallop Sashimi on Turkish Egge Haba Tonka, Extra Virgin Olive Oil, Shichimi Togarashi

anda-277

 

Red Prawns Takoyaki, Parmesan, Umeboshi Ketchup and Orange

anda-278

 

Soft Shell Crab Bolognese, Toasted Onion Spaghetti, Fresh Sheep Labneh

anda-280

 

Butter Octopus, Crispy Ink, Tapenade, Dried Tomatoes

anda-281

 

Red Curry Pork Cheese, Crispy Rice, Creamy Chlorophyll

anda-282

 

Ice Mochi of Matcha Tea and Sake with Yuzu

anda-284

 

White Chocolate Passion Fruit, Coffee and Ginger Crumble, Violet Potato Ice Cream

anda-283

 

Salted Sheep Yogurt, Red Velvet and 70% Chocolate (Extra-Dessert)

anda-285

 

Da die Speisen einen etwas längeren Weg von Küche bis zum Speisesaal benötigen, kommen die warmen Gänge teils lauwarm auf dem Tisch. Der Service ist zudem überfordert und wirkt konfus. Ja, einige Gänge schauen sterneverdächtig aus, aber was Produktqualität, Handwerk und Geschmack betrifft, fehlt doch einiges zu einem Michelin Stern.

Speisen: 6,4
Service: 5,5
Ambiente: 8

Arbequina
Calle Ramírez de las Casas Deza 10
14001 Córdoba
Spanien

 

 

anda-248.jpg

Am Nachmittag fahre ich mit dem Taxi zum Restaurant Noor, eines von zwei 1-Stern-Restaurants in Córdoba. Die Einrichtung in den kleinem Raum ist sehr schick. Das große Oberlicht mit einer dekorativen Gestaltung lässt den Raum größer wirken als er in Wirklichkeit ist. Von allen 24 Plätzen hat man einen Blick in die offene Küche.

anda-250.jpg

anda-249

anda-261

 

Chef Paco Morales und seine sieben Köche verwöhnen die Gäste mit einer arabisch-andalusischen Fusionsküche, dazu kommen sechs Servicekräfte. Von drei Menüs habe ich das Menü Bereber ausgewählt, 10 Gänge (85€) plus ein Extra-Dessert. Das mittlere Menü hat 15 Gänge (110€) und das große Menü 22 Gänge (150€).

anda-267

 

Cucumber Dressing and Mint-Orange

anda-251

 

Botarga with Andalusí Garum

anda-252

 

Burnt Lemon Bread, semi-cured Bonito and Albaqdunis

anda-253

 

Karim of toasted Almond, Sahara Urchin and Green Apple with Zumaque

anda-254

 

Vegetables Stew, unctuous of Pollock and Coffee

anda-255.jpg

 

Sauteed White Asparagus, Sheep Butter Emulsion and Snails to Mint

anda-256

 

Sea Bass from the Guadalquivir River, Estuary Confit in Extra Virgin Olive Oil with its Tartar and its Heads Emulsion

anda-257

 

Glazed Lamb Shoulder and Loin with Anchovy and Vegetal Cous-Cous

anda-259

anda-258

anda-260

 

Orange from the Suburbs with Azahar Soup, Sweet Pesto and Basil

anda-262

 

Coconut with Black Olive Tears and Cardamom Freeze Cream

anda-263.jpg

 

Almoraravid Carob 2018

anda-265

anda-266

anda_333

 

Fazit: Jeder einzelner Gang war handwerklich hübsch dekoriert. Bis auf das Spargelgericht fand ich jeden Gang sehr gelungen, sowohl was die Produktqualität als auch den Geschmack betraf. Die Präsentation der Petit Fours hätte etwas dezenter sein können. Nichtsdestotrotz ein interessantes, abwechslungsreiches Menü. Noch ein Wort zum Service – die Damen sind sehr aufmerksam, aber etwas mehr Zurückhaltung wäre angebracht.

Speisen: 7,5
Service: 7
Ambiente: 8,5

Noor
Calle Pablo Ruiz Picasso 8
14014 Córdoba
Spanien

Fortsetzung: Carmona

Tapas in Córdoba

Garum 2.1
Salmorejo Amantillado, Anchovy Toast with Venezuelan Guasacaca Sauce, Potatoes TNT with Piparras.

anda-302

anda-303

Salmorejo Amantillado, kaltes Tomatenpüree, ist eine typische andalusische Spezialität. Eine Vorspeise mit einer fruchtigen Textur, die sehr gut zu salzigen Tapas passt (6/10).

 

Taberna Pepe de la Juderia
Aubergines fried in Batter with Cane Syrup, Bluefin Tuna with Eggs.

anda-304

anda-305

Das Restaurant und Tapas Bar wird vom Restaurantführer Michelin empfohlen. Die frittierten Auberginen, übergossen mit Zuckerrohrsirup, sind sehr gut (6,5/10). Die Kombination von Thunfisch mit Spiegelei und Olivenöl, ist auf dem ersten Blick seltsam. Es schmeckt aber vorzüglich, zudem ist der Blauflossen-Thunfisch-Sashimi von außergewöhnlicher Qualität (7,5/10).

Bei einem zweiten Besuch versuche ich den Ibérico Schinken aus Los Pedroches, Salatherzen und Rippchen mit Kartoffeln. Der Schinken ist von hervorragender Qualität, dazu dieser würzige nussige Geschmack. Herrlich (7/10).

anda-313

anda-314

anda-315

 

In der Bodegas Mezquita probiere ich Iberico Schinken, frittierte Auberginen und Kartoffeln. Die Auberginen sind leider nicht so gut wie in der Taberna Pepe de la Juderia (6/10).

anda-307

anda-308

 

Taberna El Nº10

anda-309

anda-311

anda-310

Tapas gibt es in der Taberna El Nº10. Frittierter Kabeljau mit Majonaise und Ibérico Schinken. Nachdem ich gut ein Dutzend Schinkenteller verspeist habe, weiß ich wie unterschiedlich die Qualität ausfallen kann. Die besten Jámon Ibérico (Pata Negra) gab es im Méson Ibérico in Málaga, Taberna La Tana in Granada und Taberna Pepe de la Juderia in Córdoba. 

Fortsetzung: Fine Dining in Córdoba

Andalusien 2019 – Córdoba, Teil 2

anda-270.jpg

 

Die Altstadt von Córdoba ist hübsch, aber tagsüber überlaufen. Die Moschee-Kathedrale ist das größte islamische Bauwerk in der westlichen Welt und die drittgrößte Moschee. Der Bau begann im Jahr 785 auf dem Platz der Basilika von San Vincente. Im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte wurde das Bauwerk mehrmals erweitert. Die Kathedrale vereinigt neben dem Omeyan Stil, auch Elemente der Gotik, Renaissance and Barock. Das beeindruckendste Merkmal sind die übereinander liegenden Hufeisenbögen, die auf 856 Säulen ruhen. Ebenfalls ein Hingucker ist die Mihrab mit einer muschelförmigen Kuppel und reichhaltigen Mosaiken. Ein wunderschönes Beispiel der Verschmelzung von islamischer und byzantinische-griechische Architektur. Das schönste religiöse Bauwerk, das ich je gesehen habe. 

anda-246

anda-241

anda-298

anda-240

anda-239

 

Die Altstadt, abseits der fotogenen weißen Gassen ist ebenfalls sehenswert. Besonders gefällt mir das Streetlife am Plaza de las Tendillas.

anda-245

anda-299

anda-272

anda-300

anda-301.jpg

anda-269.jpg

anda-247

Fortsetzung: Tapas in Córdoba




Hallo, und Willkommen in meinem Blog. Wenn Du mehr wissen möchtest, dann schau auf meiner Website vorbei.

Kategorien

Neueste Kommentare

Werbeanzeigen