Archive for the 'Reisen' Category



Andalusien 2019 – Jaén u. Córdoba

La Mota
In Alcalá La Real halte ich und laufe hinauf zum Mirador de los Naranjos um die Burg La Mota und die Stadt zu fotografieren. Danach führt die Fahrt weiter nach Jaén.

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Jaén
Die Kathedrale von Jaén muss ich mir natürlich ansehen. Anfang des 13. Jahrhundert auf den Grundmauern einer Moschee erbaut, entstand die eigentliche Kathedrale im 15. Jahrhundert. Der Baustil der Kathedrale wurde im Laufe der Jahrhunderte nicht wesentlich verändert, sondern zeigt die Kathedrale im ursprünglichen Renaissance-Stil. Die in der Kathedrale befindlichen 17 Kapellen und die Kirchenorgel sind sehr sehenswert. Der Blick von der Burg Santa Catalina hinab auf die Stadt und die Olivenhügel finde ich dagegen nicht so spektakulär wie erhofft. 

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Jaén wird oft als die Welthauptstadt der Olive bezeichnet. Wo immer ich hinsehe, sehe ich endlose Olivenhaine. 20% der gesamten Weltproduktion stammen aus der Provinz Jaén. Die Stadt ist im Gegensatz zu Granada oder Córdoba nicht von Touristen überlaufen. Hier kann man noch in aller Ruhe durch die Gassen schlendern. Im Panaceite gibt es Reis (span. Arroces). Nicht übel, aber bei weitem nicht so gut wie im Méson Mariano in Málaga.

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Córdoba
Auf der Fahrt nach Córdoba mache ich noch Halt in Alcaudete, eine Kleinstadt mit einer mächtigen Burg. Sehenswert ist auch die Burgruine in Luque. 

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Córdoba ist eine der meist besuchten Städte in Spanien. Hier gibt so viel zu sehen, sodass ich gleich drei Tage in der Stadt eingeplant habe. Unterkunft ist das NH Collection Amistad. Am Tag der Anreise vergleiche ich meine Reservierung mit dem aktuellen Tagespreis. Unglaubliche 100€ pro Nacht ist das Zimmer günstiger. Natürlich storniere ich sofort meine booking.com Reservierung und buche direkt über die Hotelseite – Ersparnis über 300€. Das Hotel ist laufgünstig nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt. Das 4-Sterne-Hotel besteht aus zwei Palästen aus dem 18. Jahrhundert. In den engen Gassen ist ein kleines Auto von großem Vorteil.

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Fortsetzung: Córdoba, Teil 2

 

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Andalusien 2019 – Granada, Teil 3

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Tags zuvor war ich bereite am Mirador de San Nicolás. Der Aussichtspunkt mit Blick auf die Alhambra zieht jeden Tag unzählige Besucher an. Die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada sind ein schöner Kontrast zu Sonnenuntergang. Eine weitere sehenswerte Foto-Location mit Blick auf die Alhambra ist die Paseo de los Tristes entlang des Río Darro, vor allem am Spätnachmittag oder zur Blauen Stunde. 

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Heute besuche ich Alhambra. Der Eintritt um 11 Uhr ist ein Fehler, denn zu dieser Zeit wird die Alhambra geradezu von Tagestouristen überrannt. Der Besucherandrang ist unglaublich. In Ruhe fotografieren? Unmöglich, selbst zu später Stunde ist die Alhambra ein Besuchermagnet. So majestätisch die Alhambra aus der Ferne wirkt, so abschreckend wirken die Besuchermassen auf mich. Abgehakt!

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Zum Mittagessen gehe ich ins La Fábula. Ausgerechnet in Granada gibt es kein Sternerestaurant.

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Nach ein paar Snacks folgen zwei weitere Grüße aus der Küche. Zucchini-Créme mit Krebsfleisch aus Galizien und Sardine mit Apfel. Dazu Brot mit Olivenöl.

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Crunchy Rice with Veal, Pork and Lobster 6,5/10

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Turbot with Tomato, Capers and Pesto 6/10

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Vor dem Dessert gibt es noch Birne mit einer luftigen Créme. Die Paella war gut, während der Steinbutt geschmacklich nicht überzeugen konnte. Nicht annähernd die Qualität, wie ich es vom Restaurant Elkano in Getaria kenne. 

 

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Pana cotta of Apricot and Peach  6,5/10

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Am letzten Abend in Granada besuche ich eine Flamenco-Show im Viertel Sacromonte, das Zentrum des Flamenco in Granada. Sacromonte grenzt an das arabische Viertel El Albaícin. Hier ließen sich im 15. Jahrhundert Roma, bzw. spanische Zigeuner (Gitanos) nieder. Die Zambra vom Sacromonte gilt weltweit als jene Orte wo man Flamenco in seinem Original erleben kann. Die Show hat mir jedenfalls besser gefallen als der Besuch auf der Alhambra.

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Am späten Abend suche ich noch die Bodegas Castañeda auf. Es gibt einen Jámon Ibérico „Joselito.“ Gott sei Dank muss ich nicht autofahren und gönne mir eine Flasche 2009er Rioja Gran Reserva vom Weingut Viña Ardanza.

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Fortsetzung: Jaén u. Córdoba

 

Andalusien 2019 – Granada, Teil 2

Granada
Im Hotel Palacio De Santa Paula gibt es kein Frühstücksbuffet, sondert man wählt à la carte. Auch wenn das Hotel mit 5 Sterne klassifiziert ist, an das Hotel Alfonso XIII in Sevilla reicht es nicht heran. Es sind die kleinen Details worin sich das Alfonso XIII vom Palacio De Santa Paula abhebt.

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Am zweiten Tag Granada besuche ich die Kathedrale und die Königskapelle. In der Königskapelle (Capilla Real) befindet sich das Grabmahl der katholischen Könige Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien. Das Paar verband Granada mit dem kastilischen Reich. Schade das fotografieren verboten ist, denn die Capilla Real ist beeindruckend. Das gleiche gilt für Palacio Madraza. 

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Taberna La Tana gehört zu der besten Tapas Bars in Granada. Hier gibt es noch traditionelle spanische Küche, wie Blutwurst, Tortilla und einen Tomatensalat mit einem wunderbar würzigen Olivenöl. Das mit einer Avocado belegte Baguette ist ein Gedicht. Die Weinauswahl an spanischen Weinen ist riesig. Natürlich darf man den Wein vorher kosten und bekommt bei Nichtgefallen einen anderen Wein. Die Produktqualität (7/10), sei es Wurst, Oliven oder Ibérico Schinken, ist außergewöhnlich gut. Die beste Tapas Bar, die ich bisher in Andalusien besucht habe. Die Bilder sind von zwei Besuchen am Abend.

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Fortsetzung: Granada, Teil 3

Andalusien 2019 – Alpujarras u. Granada

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Alpujarras
Am frühen Morgen verlasse ich Nerja und besuche die Bergdörfer Pampaneira und Bubion. Die beiden Orte liegen in der Gebirgsregion Alpujarras in der südlichen Sierra Nevada. Die Alpujarras sind das Tor zur Sierra Nevada mit den höchsten Bergen in Spanien. Der Morgennebel liegt noch über dieser zauberhaften Landschaft. Touristen sehe ich so gut wie keine. Das ändert sich am Vormittag, als die ersten Reisebusse die Dörfer anfahren. 

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Granada
Am frühen Abend komme ich in Granada an. Ich checke im 5-Sterne-Hotel Hotel Palacio De Santa Paula ein, dass sich in einem ehemaligen Kloster aus dem 16. Jahrhundert befindet.

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Inmitten vom Zentrum sind von dort aus alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen. Okay, wenn ich die Alhambra besuche werde, nehme ich doch lieber den Bus.

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Ich suche die Bar Los Diamantos auf. Ihre Spezialität sind frittierte Krabben, Anchovies und Champignons. Nicht schlecht für den Auftakt auf meiner Tapas Tour durch Granada (5,5/10).  

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Der Tag neigt sich zu Ende…

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Fortsetzung: Granada, Teil 2

 

 

Andalusien 2019 – Frigiliana u. Nerja

 

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Frigiliana
Frigiliana und Iznájar sind zwei wunderschöne weiße Dörfer. Beide in die Route einzubauen, ist aber zu viel des Guten. Ich entscheide mich für Frigiliana. Ein hübscher Ort in den Hügeln nördlich von Nerja. Am frühen Morgen ist es noch ruhig und ich kann in aller Ruhe durch den Ort spazieren. Nur wenige Menschen verlaufen sich in den engen Gassen. Kaffee und Croissant gibt es bei Chocolatier Levi Angelo.

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Nerja
Die Altstadt von Nerja ist sehr touristisch. Billige Souvenir-Shops und Geschäfte. Abseits der belebten Touristenpfade befindet sich das Restaurant Oliva in einem Hinterhof. Das vom Michelin empfohlene Restaurant bietet gehobene mediterane Küche. Als Vorspeise gibt es Thunfisch Tartar von Almadraba mit Yuzu, Avocado, Porra, Crunchy Corn. Zwischen Vorspeise und Hauptgang wird noch ein erfrischender Petersilie Mojito serviert. Als Hauptgang: Ibérico Schulter mit Chorizo Crumble, Cured Egg und Pfeffer Mayonaise, und zum Abschluss ein Pana cotta.

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Speisen: 6,5/10
Service: 7/10
Ambiente: 7/10

 

Nach dem üppigen Mittagsmahl sehe ich mir die Höhlen von Nerja an. Ich komme rechtzeitig zur letzten Führung um 15.30 Uhr. Es ist ungewohnt warm in der Höhle, bei ca. 19 Grad braucht man keinen Pullover. Die Höhle ist schwach ausgeleuchtet, sodass die Höhle nicht so eindrucksvoll wirkt, wie ich es mir vorgestellt habe.

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Fortsetzung: Alpujarras u. Granada

Andalusien 2019 – Málaga, Teil 2

Málaga
Am zweiten Tag in Málaga besuche ich das Museo Automovilístico de Málaga. Das Museum befindet sich in der 1927 erbauten ehemaligen Tabakfabrik Real Fábrica de Tabacos in der Nähe des Hafens. Mehr als 120 Fahrzeuge aus verschiedenen Automobilepochen werden ausgestellt, darunter Bugatti, Delage, Ferrari, Packard, Rolls-Royce, Jaguar, Mercedes, usw. Das Konzept Autos mit Mode zu verbinden, finde ich aber nicht vorteilhaft. 

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Anschließend führt mich mein Weg wieder in die Altstadt. Bei schönstem Frühlingswetter sind die Straßencafés gut gefüllt. Ich suche das Mesón Iberico auf und wie der Name schon sagt, hier gibt es Iberico Schinken in allerbester Qualität. Die letzte Tapas Bar ist Mesón Antonio. Ich probiere eine Portion Gambas Plancha und Toast mit Sardinen.

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Fortsetzung: Frigiliana u. Nerja

Andalusien 2019 – Malaga, Teil 1

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Nach Sonnenaufgang und ausgiebigen Frühstück mache ich mich wieder auf dem Weg ans Meer. Tagesziel ist Málaga, 50 km südlich von Antequera.

 

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Málaga
Málaga ist eine Großstadt und der Verkehr im Stadtzentrum artet zu einer Geduldsprobe aus. Das Parken in einem der Parkhäuser ist ein Albtraum, enge Parkbuchten und wenig Platz zum rangieren.

Die Altstadt abseits der Touristenspots ist hübsch. Am besten gefallen mir die Aussichtspunkte auf die Stadt und das Alborán-Meer. Die Aussicht von der Alcazaba Málaga oder vom Castillo de Gibralfaro ist ganz nett. Meine Lieblingsplatz liegt in den Bergen, die Aussicht vom Montes de Málaga zeigt die Größe von Málaga am besten. Den Platz habe ich für mich alleine, kein einziger Mensch lässt sich blicken. Die Alcazaba ist Málagas berühmtes Wahrzeichen und der besterhaltene maurische Festungspalast Spaniens.

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Mercado Central de Atarazanas
Mittags suche ich Mercado Central de Atarazanas auf. Das Gebäude verbindet maurische Architektur des 14. Jahrhunderts mit industriellem Design des 19. Jahrhunderts. Außen und innen fällt das riesige Buntglasfenster auf. Die Stände in der riesigen Markthalle bieten Fisch und Fleisch, sowie Obst und Gemüse, bis hin zu zig Sorten von Oliven. Ich mache mich weiter auf dem Weg durch die Altstadt.

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Mesón Mariano
Nächste Station ist Mesón Mariano. Dieses kleine Restaurant ist ein Muss bei einer Tapas-Tour durch Málaga. Die Küche ist eine der klassischsten und traditionsreichsten Tapas-Restaurants in der Altstadt. Hier soll es die beste Paella in Málaga geben. Der Reis mit Wurst und Fleisch schmeckt saftig und gehaltvoll. Danach besuche ich noch die Kathedrale von Málaga und das Picasso Museum. 

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Der klassische Aussichtspunkt auf Málaga befindet sich unterhalb des Parador de Gibralfaro. Ein toller Fotospot zu Sonnenuntergang.

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Übernachtungsort ist das Hotel Villa Guadalupe. Das Hotel in einer ehemaligen Villa liegt ruhig gelegen oberhalb von Málaga. Leider ist das Zimmer sehr hellhörig. Das Abendessen im Hotelrestaurant Amador ist bestenfalls durchschnittlich (6/10). 

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Fortsetzung: Málaga, Teil 2




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