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Andalusien 2019 – Sevilla, Teil 2

Der 2. Tag in Sevilla beginnt mit einem Spaziergang zur Plaza de España. Die Bilder sind von einem morgendlichen und abendlichen Besuch.

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Das Frühstücksangebot im Hotel Alfonso XIII ist hervorragend. Es gibt heute u.a. ein frisch zubereitetes Omelett mit knusprigen Speck, Ibérico Schinken, Tortilla und Käse.

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Das Treiben in den engen Gassen ist gemütlich. Aus dem Nichts entstehen spontane Situationen, wie geschaffen für Street-Fotografie. Diese Art von Fotografie finde ich interessant, und macht oft mehr Spaß als immer nur Gebäude oder Landschaften zu fotografieren. Architekturfotografie nimmt in Sevilla nur einen kleinen Teil ein. Auf dem Programm steht nur der Besuch der Casa de Pilatos, Setas de Sevilla, Hospital de los Venerables, Plaza de España, Real Alcázar und die Kathedrale von Sevilla. 

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Die Real Alcázar gehört zu den schönsten Stadtpalästen in Spanien. Bereits eine halbe Stunde vor Öffnung hat sich eine Schlange von über 100 Personen gebildet, Gott sei Dank habe ich online ein Ticket gebucht und stehe in vorderster Front. Einmalig sind die prächtigen Zackenbogen, von Marmorsäulen getragene Oberwände und Stuckornamente. Die wunderschön angelegten Gärten und die Bäder von Maria de Padilla gefallen. 

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Die Kathedrale von Sevilla wurde zwischen 1401 bis 1519 auf den Überresten der im 12. Jahrhundert errichteten arabischen Mezquita Mayor errichtet. Sie ist die größte gotische Kathedrale der Welt und nach Sankt Paul in London und Vatikan die drittgrößte Kirche. Alles ist sehr beeindruckend, angefangen vom Altar Mayor bis hin zum Sarkophag von Christoph Kolumbus. Die Rundumsicht vom Glockenturm Giralda auf die Dächer von Sevilla ist einmalig. 

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Fortsetzung: Sevilla, Teil 3

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Andalusien 2019 – Sevilla, Teil 1

Pueblo Blancos, Castillos und Tapas
Spanien zählt zu meinen Lieblingsreisezielen in Europa. Das betrifft nicht nur die Landschaft, Kultur und Kulinarik, sondern auch deren temperamentvolle Mentalität. Andalusien ist landschaftlich besonders vielfältig. Schöne Strände, hübsche Bergdörfer und alte Bauten. Die Planung dieser Frühlingsreise beschränkt sich auf das Nötigste, einzig die Liste der besten Tapas Bars wird auf dem neuesten Stand gebracht. Nur wenige Must-See-Locations stehen auf dem Programm, somit wird es eine entspannte Tour, ohne von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen.

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Stationen dieser Reise sind: SevillaArcosVejerMarbellaRondaAntequeraMálagaNerjaGranadaJaénCórdobaCarmona. Übernachtet wird im Hotel oder Parador. Bei den Unterkünften ist alles darunter – Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Es ist diesmal keine exzessive Sterne-Tour, wie zuletzt auf meiner Spanien-Reise 2017, aber gutes Essen darf es schon sein. Man kann in Andalusien sehr gut essen, aber die Weltklasse-Restaurants, wie ich sie in Bilbao, San Sebastián oder Barcelona vorfinde, gibt es in Andalusien nicht. 

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Es sind nur 10 Grad bei Abflug in Nürnberg, während in Sevilla die Temperatur auf frühsommerliche 24 Grad steigt. Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla.

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Unterkunft für vier Nächte ist das 5-Sterne-Hotel Alfonso XIII, nur wenige Schritte von der Real Alcázar und Kathedrale entfernt. Das 45 m² große Grand Deluxe-Zimmer mit Aussicht auf dem Garten ist hübsch und sehr gut ausgestattet.  

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Fortsetzung: Sevilla, Teil 2

Tiamat „Wildhoney“

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Als Liebhaber von harten Klängen bin ich auf das Album „Wildhoney“ der schwedischen Doom-Metal-Band Tiamat gestoßen. Selten hat mich ein Album so in den Bann gezogen, wie diese Platte aus dem Jahr 1994. Eingängige Songs findet man auf „Wildhoney“ eher nicht, „Wildhoney“ ist Musik für den Kopf. Die Titel verschmelzen zu einer einzigen Suite, wie gemacht als Soundtrack zu einem Kinofilm. Wie es sich für ein Doom-Metal-Album gehört, finden sich hier schwerblütige Gitarrenriffs, aber auch Keyboards und akustische Gitarren. 

Das Album hat eine grandiose Stimmung, kraftvolle Poesie und atmosphärische Klänge. Ich kann jedem Musikliebhaber empfehlen in „Wildhoney“ reinzuhören, der die unterschiedlichen Facetten von Doom Metal oder Gothic Metal kennenlernen möchte. Das Album sollte man auch als ganzes Album anhören, erst dann entfaltet sich die Stimmung zu diesem musikalischen Gesamtkunstwerk.

Wildhoney ist ein einflussreiches Meisterwerk im Genre des Gothic Metal. Ohne Zweifel eine der großartigsten Alben, die ich je gehört habe. Das CD-Artwork ist auch kleine Kunst und gibt die Gesamtstimmung von „Wildhoney“ perfekt wieder.

1. Wildhoney
2. Whatever that Hurts
3. The Ar
4. 25th Floor
5. Gaia
6. Visionaire
7. Kaleidoscope
8. Do You Dream of Me
9. Planets
10. A Pocket Size Sun

Musik: 10/10
Klang: 7/10

Steak-Point Karstadt

Egal ob Fisch, Käse oder Fleisch, die Feinkostabteilung im Karstadt an der Lorenzkirche ist immer einen Besuch wert. Der Steak-Point ist das Mekka der Fleischliebhaber. Hier gibt es ein sehr gutes Angebot aus Argentinien, Australien, Deutschland, Frankreich, Irland, Schottland und USA. Das Ambiente inmitten der Einkaufstheken ist natürlich alles andere als edel und auf den Hockern sitzt man auch nicht bequem. Der Service beschränkt sich auf ein Minimum, bedient wird man von den Köchen. 

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Heute probiere ich das schottische Rinderfilet. Das gute Stück ist auf dem Punkt medium rare gebraten, dazu gibt es die berühmte Knoblauchsauce, Farmersalat und ein Stück Baguette. Das Fleisch schmeckt zart und nussig. Nicht ganz so aromatisch wie ein Dry-Aged Steak, aber das ist meckern auf hohem Niveau. 

Meine erste Adresse, wenn ich Lust auf Steak in Nürnberg habe. 

Steak: 8/10
Service: 5/10
Ambiente: 0/10

Karstadt Perfetto
Königstraße 14
90402 Nürnberg

Dream Theater „Distance Over Time“

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Das neue Album „Distance Over Time“ von der amerikanischen Prog-Metal-Band Dream Theater weckte natürlich mein Interesse. Auch wenn es bereits das 14. Studioalbum ist es ein kurzweiliges Hörvergnügen geworden. Natürlich erfinden Dream Theater den Prog-Metal nicht neu, aber die Spielfreude merkt man den fünf Musikern deutlich an. Das Album klingt energischer und kraftvoller als die zuletzt schwachen Alben – weniger progressiv, dafür rockiger. Natürlich kommt „Distance Over Time“ nicht an die Dream Theater Klassiker, wie „Images and Words“ oder „Awake“ heran, aber das wäre nach über 30 Jahren im Musik-Business auch ein Wunder.

Klanglich ist „Distance Over Time“ wieder zu stark komprimiert und viele Feinheiten gehen im Mix verloren. Schade!

1. Untethered Angel
2. Paralyzed
3. Fall Into The Light
4. Barstool Warrior
5. Room 137
6. S2N
7. At Wit’s End
8. Out Of Reach
9. Pale Blue Dot

Musik: 6,5/10
Klang: 5,5/10

 

 

Are You Experienced

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Wohl auf keiner Schallplatte wurden eine solche Vielzahl innovativer Rocksongs veröffentlicht, wie auf dem Debütalbum „Are You Experienced“ von Jimi Hendrix. Fire, Foxey Lady, Hey JoePurple Haze und The Wind Cries Mary setzten neue Maßstäbe in der damaligen Pop-Kultur. Das Album vermittelt verschiedene Stimmungen, wirkt aber auf dem Hörer wie aus einem Guss. „Are You Experienced“ klingt auch heute noch frisch und zeitlos.

Das Album wurde in England und USA mit unterschiedlichen Songs veröffentlicht. Die UK-Version, die auch in Deutschland veröffentlicht wurde, enthielt elf neu aufgenommene Titel, aber keine bereits veröffentlichten Singles, und es wurden auch keine Singles aus dem Album veröffentlicht. Für die USA-Fassung ersetzte man die Titel Red House, Can You See Me und Remember durch die Singles Hey Joe, Purple Haze und The Wind Cries Mary. Ein damals gängiges Vorgehen der Plattenfirmen.

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Als Musikliebhaber möchte man natürlich die beste Version besitzen. Die 1986 erschiene US-Erstpressung von Reprise ist immer noch die bestklingende Pressung. Keine andere Pressung klingt auf CD so homogen und kraftvoll wie diese Ausgabe. Vereinzelt findet man noch gut erhaltene Exemplare auf Discogs oder eBay.

Restaurant SoulFood, die 25.

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Es ist fast nicht zu glauben, aber es ist schon unser 25. Besuch im Sternerestaurant SoulFood. Im August 2015 beehrten wir das Restaurant in Auerbach i.d. Oberpfalz zum ersten Mal. Das wir so oft das Restaurant besuchen, hat seinen Grund. Man kann dort in lockerer Atmosphäre außergewöhnlich gut essen.

Küchenchef Michael Laus hat ein Faible für die asiatische Küche. Das sieht man auf der Speisekarte, wenn inspiriert von der asiatischen Küche auch einfache Gerichte, wie Kokossuppe oder Dim Sum auf der Speisekarte landen.

Unser heutiges Mittagsmenü:

  • Salat von der Topinambur mit Santa Maria Birne, Vadouvan und Scheiben von geräucherter Barbarie Entenbrust
  • Schaumsüppchen von der Schwarzwurzel mit einer Stulle vom Oberpfälzer Schweinsbraten
  • Gebratene Rotschalengarnelen mit Soba Nudeln, Shitake Pilzen, Edamame, Frühlingslauch, Zitronengras, Ingwer und Chilli
  • Süßes Spiegelei aus Kokosmilch, Mango, Sorbet und Knusper
  • Muskatblüten Créme Brûlée mit geschmortem Jona Gold Apfel, grünem Apfelsorbet und Apfel Chips

 

Wir beginnen mit einem Früchtetee und einer Mandarinen-Ingwer-Limonade.

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Als Gruß aus der Küche gibt es Saibling mit Limette und süße Zwieben im Kartoffelschaum. Beides sehr wohlschmeckend zum Auftakt.

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Der erste Gang ist ein Salat mit Entenbrust. Die wilde Dekoration ist mir etwas zu viel des Guten, dennoch  schmackhaft (7/10).

 

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Die Suppe mit Schwarzwurzel ist ein leckeres Wohlfühlgericht. Geschmacklich top, ebenso die Stulle mit Scheiben vom Schweinsbraten (7,5/10).

 

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Soba Nudeln aus Buchweizen sind wie Sushi ein fester Bestandteil der japanischen Küche. Das fernöstliche Gericht überrascht mit exotischen Aromen und einer wunderbaren Geschmackstiefe (8/10). 

 

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Ein Dessert-Klassiker im SoulFood. Der süße Kokosschaum ergibt zusammen mit dem säuerlichen Sorbet ein hervorragendes Geschmacksbild. Es ist unser Lieblingsdessert im SoulFood, mögen andere Kreationen von Michael Laus auch ausgefallener sein (8/10). 

 

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Überzeugen kann uns auch die Créme Brûlée (7/10).

Auch dieses Mal hat uns das SoulFood mit seiner „Wohlfühlküche“ verwöhnt.

 

SoulFood
Unterer Markt 35
91275 Auerbach




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